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OVB-Leserforum

Der Staat muss den Schutz gegen Wölfe besser unterstützen

Zum Bericht „Schafe sind Wolf zum Opfer gefallen“ (Regionalteil).

Leserbrief von Jennifer Regling im Namen der Klasse 8b der Städtischen Realschule für Mädchen, Rosenheim

Der Wolf ist in Oberbayern angekommen und hinterlässt deutliche Spuren, wie man in Berichten in den OVB-Heimatzeitungen lesen konnte. Der Vorfall in Bergen ist sehr bedauerlich und die Wut des Landwirts nur zu verständlich. Dennoch sollten wir uns glücklich schätzen, dass der Wolf, der seit Jahrtausenden in diesen Gebieten beheimatet war und ein wichtiger Faktor im biologischen Gefüge ist, nicht ausgestorben ist, sondern sich hier wieder wohlfühlt.

Lesen Sie zu diesem Thema: Der Chiemgau-Wolf: Entscheidet ein Richter über den ersten Wolfs-Abschuss seit über 100 Jahren?

Allerdings ist es wichtig, Wolf und Landwirtschaft ein friedliches Nebeneinander zu ermöglichen, sodass niemand ernsthaft Schaden erleidet. Doch wie kann das erreicht werden? Unserer Ansicht nach liegt die Lösung in Schutzmaßnahmen für die Nutztiere, die staatlich gefördert werden müssen. Entschädigungszahlungen allein reichen nicht aus. Vielmehr sollten spezielle Schutzzäune errichtet und ausgebildete Herdenschutzhunde eingesetzt werden. In Südtirol werden mit Erfolg seit einiger Zeit sogar Schutzesel erprobt.

Wie man sieht, ist es gar nicht so schwer, den Wolf in unserer Nähe zu dulden, wenn nur die richtigen Maßnahmen ergriffen werden. Wir würden uns wünschen, dass der Staat das Problem aktiv angeht und eine Lösung gefunden wird, mit der alle leben können.

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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