Staat muss gegen Billigfleisch vorgehen

Zu Berichten über Massentierhaltung und die Zustände in Schlachthöfen (Politikteil):

Warum muss ausgerechnet Deutschland der „EU-Massentotschläger“ für Billigfleisch sein? Solange Massentierhaltung und Massenvernichtungs-Schlachthöfe vom Staat geduldet und gefördert werden, wird sich nichts ändern. Auch wenn jetzt so getan wird, aber vo rübergehende Schließungen bringen gar nichts. Aber der Staat will ja mitverdienen.

Die Betreiber werden den Rachen auch danach nicht voll kriegen, aber leider auch nicht daran ersticken. Wie es den Arbeitern geht, wird geduldet, weil so gut wie nicht kontrolliert wird. Da gibt es kein Menschenwohl, genauso wenig wie Tierwohl. Hauptsache schnell und billig. Es soll bloß keiner von denen behaupten, sie seien für die Ernährung der Bevölkerung verantwortlich oder zuständig. Wir müssen nicht die Welt mit Fleisch und Milchprodukten versorgen, von denen die Hälfte vernichtet wird, auf Kosten unserer Umwelt und zum Vorteil habgieriger Geschäftemacher. Der Staat weiß genau, was die Massentierhaltung für CO2, für Gewässerbelastung, Landverbrauch, Dünger und Massenfuttermittel bedeutet. Einige haben scheinbar keine Ahnung, was man sogar glauben kann, wenn man manche Minister oder „Zuständige“ hört.

Diese Art von „Wirtschaftswachstum“ kann nur per Verbot abgeschafft werden, egal mit welchen Konsequenzen, genauso wie auch viele Verbote von allen Bürgern bei Strafe eingehalten werden müssen. Deutschland muss andere Möglichkeiten haben, seine Wirtschaftsmacht zu erhalten. Unblutig! Der Bürger ist nicht schuld am Billigfleisch, sondern der Staat.

Ursula Jahnel

Feldkirchen

Kommentare