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Sprachverhunzung

Zur Debatte um das Sprachgendern (Politikteil): „ZwitterIn“ ist eine Wortschöpfung von mir – so hässlich, dass ich mich dafür schäme.

Mir geht es um die unsinnige und unnötige Diskussion, wie Männer und Frauen angeredet werden sollen, damit die weiblichen Adressaten „gleichberechtigt“ behandelt werden.

Ist es ein Beitrag zur Gleichberechtigung, wenn aus Verkäuferinnen und Verkäufern die Zwitterwesen „VerkäuferInnen“ werden? Ist es nicht vielmehr eine Degradierung der Weiblichkeit, wenn Frauen nur mit dem Anhängsel „Innen“ an den männlichen „Verkäufer“ gemeint werden? Haben wir nicht mehr die Zeit zur Höflichkeit, die Frauen mit „liebe Kolleginnen“ anzureden und „liebe Kollegen?“ anzuschließen? Fehlt der Platz auf dem Papier, um statt Lehrerinnen und Lehrer „Lehrer Innen“ tippen zu müssen? Und klingt es nicht grotesk, wenn Fernsehansagerinnen und Fernsehansager von „Politiker-Innen“ sprechen, als würden sie stottern bei der künstlichen Pause? Macht einfach nicht mit; es verhunzt nur unsere Sprache.

Jürgen Bennert

Unterwössen

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