Die Sorgen der Normalbürger

Zur Berichterstattung über die Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg (Politikteil und Titelseite):

Neugierig habe ich die Landtagswahlen in Ostdeutschland verfolgt. Der Wahlausgang hat mich weniger überrascht. Die Menschen in Ostdeutschland scheinen ein besseres Gespür für das zu haben, was in Deutschland geht oder nicht geht. Unsere etablierte Politik orientiert sich nicht mehr an den Sorgen der Normalbürger. Die Politik, die gemacht wird, lehnen immer mehr Menschen ab. Leider haben noch zu wenig Menschen den Mut, bei der Wahl andere Wege zu gehen.

Das Folgende finde ich nach dem deutlichen Signal der Wahl erschreckend: In einem demokratischen Land stellen sich die „Volksparteien“ vor die Kameras und sprechen nur von den Rechtsradikalen. Mit diesen wird es keine Zusammenarbeit geben. Die Botschaft der Wähler ist klar. Nur diese etablierte Politik versteht sie wieder nicht: „Wir sind das Volk. Nicht Ihr Volksvertreter, Ihr trefft keine vernünftigen Entscheidungen mehr. Wenn wir rechts wählen wollten, dann akzeptiert das“. Rechts bedeutet nicht rechtsradikal zu sein. Rechts zu sein bedeutet für mich, zuerst an die eigene Familie und dann an andere zu denken. Erst die eigenen diversen, großen Probleme in Deutschland lösen. Dann ruhig auch an alle anderen denken.

Heinrich Zindler

Griesstätt

Kommentare