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So effektiv wie eine Bananenplantage am Nordkap

Ein Windrad oberhalb einer großflächigen Solaranlage.
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Ein Windrad oberhalb einer großflächigen Solaranlage.

Zum Bericht „Lockerung soll Windkraft-Boom auslösen“ (Bayernteil):

Es ist eine Mär, und dies wird einem von der Politik „eingeimpft“, dass man der Natur folgenlos große Mengen Energie ohne wesentliche negative Auswirkungen entziehen kann.

Es ist statistisch nachweisbar, dass es in der nördlichen Hemisphäre ein Absinken der Windgeschwindigkeit gibt. Nach den Aufzeichnungen des Deutschen Wetterdienstes kommt dies vom gestiegenen Luftdruck. Die erwärmte Luft verringert den Niederschlag, und der wenigere Wind transferiert den Regen schlechter. Dies führt zu einer geringeren Windstromausbeute. Einhergehend mit der abnehmenden Windgeschwindigkeit führt dies zu einem erheblich geringeren wirtschaftlichen Ertrag. Die Leistungsverluste müssen dann durch konventionelle Kraftwerke und den Stromhandel ausgeglichen werden.

Für die Natur hat das „Abschöpfen“ der Windenergie erhebliche Folgen: Zum einen werden die Vogelbestände in der Region mit Windkraftanlagen zurückgehen, und bei Standorten im Forst wird das Wild durch die Geräusche der Rotorblätter „belästigt“ beziehungsweise vergrault. Des Weiteren bremsen die Anlagen den Wind.

In der Umgebung dieser Verstromungsanlagen kommt es nach Aussagen des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages nachts zu Temperaturerhöhungen in den unteren Luftschichten, das heißt zur Austrocknung des Bodens.

Es gibt noch viele weitere Unwägbarkeiten mit den Anlagen, die für die Fauna und Flora negativ sind. Unzählige Prozesse in der ökologischen und geografischen Lage sind von den Entscheidungsträgern sensibel zu bewerten.

Das Zauberwort „erneuerbar“ lässt montan hierzu keinen vernünftigen Blick mehr zu. Die Bevölkerung sollte kritisch darüber nachdenken, wenn es um den Ausbau von Windkraftanlagen in Süddeutschland geht, denn diese ist so effektiv wie eine Bananenplantage am Nordkap.

Sepp Höfer

Großholzhausen

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