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Sinnvolles sinnvoll fördern

Zum Bericht „Und wo bleiben die Mittelschüler? Tendenz zu Lüftungsanlage“ (Lokalteil):

Das Umweltbundesamt sagt klipp und klar: Die beste Lösung für gesunde Luft in den Klassenzimmern sind raumlufttechnische Anlagen, die für Luftaustausch sorgen, unabhängig von Corona. Mobile Luftreinigungsgeräte, vom Freistaat jetzt mit 50 Prozent gefördert, verbessern zwar die Situation, sind aber nach dem regelmäßigen Lüften nur eine Ergänzungsmaßnahme, um die Verbreitung von Corona einzudämmen. Doch geben sie keine Garantie, so Kultusminister Piazolo, dass Schulen bei hohen Inzidenzen geöffnet bleiben.

Dass der Bund raumlufttechnische Anlagen, also dezentrale Lüftungsgeräte mit Wärmerückgewinnung, mit 80 Prozent Zuschuss fördert, ist sinnvoll. Diese Förderung auf Einrichtungen mit Kindern bis zwölf Jahren zu beschränken, erschließt sich mir jedoch nicht. Die Schüler von Mittelschulen, Gymnasien und Realschulen werden darunter zu leiden haben. Da gebe ich Josef Enzinger in seinem Kommentar völlig recht.

Wie wäre es, wenn Bund und Länder sich an dieser Stelle auf die beste Lösung einigen würden und raumlufttechnische Anlagen fördern, vielleicht nicht mit 80 Prozent für kleine Kinder, sondern 50 Prozent für alle Kitas und Schulen? Neben dem hygienischen Effekt und besserer Luft für die Kinder – nicht nur zu Corona-Zeiten – wären auch enorme Einsparungen von Heizenergie möglich.

Reinhard Retzer

Lohkirchen

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