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Sind wir einintolerantes Volk?

Zur Berichterstattung über die Causa Jens Lehmann und Aogo (Sportteil):

Mir stellt sich im Zusammenhang mit der wohl humorvoll gestellten Frage von Jens Lehmann bezüglich der mit „Lach-Smiley“ versehen Anfrage an Aogo und dessen Äußerung („Trainieren bis zum vergasen?“) die Frage, was für ein intolerantes und besserwisserisches Volk wir geworden sind. Hier gibt es mittlerweile gesellschaftliche und politische Kreise, die glauben unser Volk bevormunden und uns vorschreiben zu müssen, was wir in unserem Land noch sagen dürfen und was nicht.

Ist dies die Spätfolge der Wiedervereinigung, Intoleranz oder nur Frust, worauf auch immer? Oder gar eine gezielte sozialistische Tendenz in Richtung politisch gewollter Bevormundung und Diktatur? Es gibt Äußerungen die ziemen sich nicht, aber es gibt auch im bisher neutralen und allgemeinen Sprachgebrauch Worte und Bezeichnungen, die neuerdings künstlich zu Unworten umdefiniert wurden. Es reicht mittlerweile was diese „Kritikhammel“ glauben uns vorschreiben zu müssen. Es ist schon schlimm genug, wie unsere Muttersprache zum „Denglisch“ herabgewürdigt wird. Da stehen einem die Haare zu Berge. Wir sollten uns Frankreich als Vorbild nehmen und für den Erhalt unserer Heimatsprache kämpfen. Oder sind wir so primitiv und laufen jedem Trend hinterher? Hauptsache wir können Kritik üben? Ich werde mich auch weiterhin so artikulieren wie ich es in den 1950er- und 1960er-Jahren lernte. Neudeutsch muss nicht unbedingt besser sein – wir sollten ohne Maulkorb leben.

Rainer Hellwig

Raubling

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