Sicherheit nicht mehr gewährleistet?

Harm Bengen
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Harm Bengen

Zu den Artikeln „Amris Flucht schürt Wut in Paris“ im Politikteil und „39 Tote im Nachtclub“ auf der Titelseite:

Auf was für einem Pulverfass sitzen wir eigentlich? Haben wir schon einen organisierten Terror in Deutschland? Wieder wird endlos diskutiert und analysiert. In der Zwischenzeit reist der meistgesuchte Täter Anis Amri in Europa umher (im Rucksack eine Knarre). Wo waren die Kontrollbeamten in den Verkehrsmitteln? Das ist für mich erneut ein Zeichen, dass unsere Sicherheit in keinster Weise mehr gewährleistet ist. Man konnte doch von der DDR in puncto Beobachtung und Über wachung etwas lernen? Deutschland kommt mir wie ein Stück Käse vor, mit vielen Löchern, und langsam fängt es gewaltig zu stinken an.

Monika Neugebauer Waldkraiburg

17 000 Polizisten in Istanbul und trotzdem ein Anschlag mit 39 Toten bei einer Silvesterfeier! Das zeigt doch die Hilflosigkeit der Welt (auch der islamischen!) gegenüber diesem Krieg, der nur das einzige Ziel hat, nämlich Menschen zu töten. Die Täter und deren Hintermänner ziehen die Berechtigung für ihre Verbrechen aus den religiösen Schriften des Islam, um ihre eigentlichen Absichten zu kaschieren, nämlich Menschen zu unterdrücken, zu terrorisieren, zu töten. Dazu sagte der Kabarettist Werner Schneyder in einem Interview „Mir fehlt die Distanzierung islamischer Geistlicher zu den Motiven der Anschläge....de jure ist er (der Islam) eine Religion, die die Weltherrschaft anstrebt. Wie kann ich es zulassen, dass ich jemand als ungläubig bezeichne, wenn seine Religion die Ausrottung der Ungläubigen befiehlt?“ Nur wenn sich die gesamte islamische Geistlichkeit geschlossen von den Terror-Aktivitäten immer wieder eindeutig distanziert und sie als das einstuft, was sie sind, nämlich Verbrechen der brutalsten Art – nur dann sehe ich eine Chance, diesen Krieg zu gewinnen. Ich befürchte aber, dass wir auf eine solche Distanzierung noch sehr lange warten müssen. Doch damit setzt diese islamische Geistlichkeit sicherlich die Mehrheit der Muslime, die nicht mehr wollen, als einfach nur in Frieden zu leben, dem Risiko wachsender Diskriminierung aus. Dafür fehlt mir jedes Verständnis.

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