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Selbstdarsteller Uli Hoeneß vertritt nur seine Interessen

Zum Bericht „Uli Hoeneß, der Karl Lauterbach von RTL“ (Sportteil):

Dieser Vergleich spottet jeder Grundlage. Herr Lauterbach ist ein unbescholtener Bürger und dient dem Deutschen Volke. Herr Hoeneß ist vorbestraft und vertritt nur seine Interessen.

Herr Hoeneß wurde für drei Länderspiele als sogenannter Fußball-Experte bei RTL angestellt. Ein völlig überforderter Reporter – Herr König – hat, bevor er eine Frage an Herrn Hoeneß stellte, einen Rosenkranz gebetet, damit er nichts Falsches sagt. Nach kurzer Zeit übernahm Herr Hoeneß die Gesprächsleitung. Herr König verkündete, dass Herr Hoeneß auf sein Honorar verzichtet. Ist ok. Wahr ist auch, dass das nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist.

Beim ersten Auftritt von Herrn Hoeneß wurde klar, warum dieser RTL zugesagt hat. Die erste Attacke galt dem DFB. Dann seinem Freund Rummenigge, um diesen in die FIFA zu schicken. Herr Hoeneß hat dabei vergessen, dass dort für einen vorbestraften Rummenigge kein Platz ist. Er untermauerte seine Forderungen mit kernigen Worten (hörte sich an wie Knastsprache) und betonte dabei, es gehe ihm nur um Fußball. Dann legte er Bundestrainer Löw nah, Bayern-Spieler Thomas Müller zur WM mitzunehmen. Hier bin ich der gleichen Meinung wir Herr Hoeneß. Meine Bitte: Verschont uns mit Selbstdarstellern wie Herrn Hoeneß! Zur Erinnerung: Bei seiner Verurteilung suchte er die Schuld nicht bei sich, sondern bei den Richtern.

Walter Behnke

Neubeuern

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