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Selbst kleinste Verbesserungen für Radfahrer werden blockiert

Zum Bericht „Keine Verbesserung für Radler“ (Lokalteil):

Einige Mitglieder unserer Initiativgruppe „Verkehrswende Mühldorf“ waren in der Sitzung des Hauptausschusses zu Verkehrsthemen anwesend. Wir hatten uns einige Verbesserungen im Bereich Radverkehr, Fußverkehr und ÖPNV erhofft. Diese Hoffnungen wurden leider größtenteils enttäuscht.

Besonders eine durchgängige Befahrbarkeit der Parallelverbindung zum Stadtplatz (Nagelschmiedgasse, Weißgerberstraße, idealerweise auch bis vor zum Katharinenplatz) in beiden Richtungen würde das Radfahren in der Innenstadt wesentlich attraktiver machen. So könnte man Wege abkürzen und den Stadtplatz mit Ein- und Ausparkverkehr und seinem holprigen Pflaster umgehen. Auch eine Befahrung der Bräugasse in Gegenrichtung (zumindest zwischen Nagelschmiedgasse und Stadtplatz) wäre vorteilhaft und vom Platz her ohne weiteres möglich.

Besonders unverständlich ist, dass selbst die von der Verwaltung und dem Stadtplaner empfohlene Öffnung der Nagelschmied- und Spitalgasse von der Ausschuss-Mehrheit von UM und CSU gegen die Stimmen von SPD und Grünen abgelehnt wurde. Eine plausible Begründung dafür gab es nicht.

Zu hoffen bleibt noch, dass die „Light-Version“ des Antrags von Dr. Wanka zur Verbreiterung des Schutzstreifens an der Brückenstraße und der Vorschlag von Matthias Spörl, die Radverkehrssituation auf der Innbrücke grundsätzlich zu verbessern, beim Landratsamt auf offene Ohren stoßen. Für letzteres besteht allerdings laut Bürgermeister Hetzl wenig Hoffnung.

Wenn selbst kleinste Verbesserungen für Radfahrer auf diese Weise blockiert werden und kein einziger Parkplatz geopfert werden kann, bleiben die Ziele der Staatsregierung, den Anteil des (Alltags-) Radverkehrs bis 2025 auf mindestens 20 Prozent zu erhöhen, für Mühldorf in weiter Ferne. Wir hoffen, dass auch in unserer Stadt zukünftig nicht mehr nur das Auto das Maß aller Dinge ist.

Dr. Adelheid Kückelhaus Mühldorf

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