Seenotretter als Teil eines üblen Schlepper-Schleuser-Systems?

Zur Berichterstattung über die Flüchtlingskrise und Seenotrettung (Politik/Weltspiegel):

Es ist jetzt wieder von zwei privaten Seenotrettungsschiffen die Rede, die vor der Libyschen Küste afrikanische Wirtschaftsflüchtlinge einsammeln und für diese dann einen nächstgelegenen Hafen in Südeuropa suchen. Aber Seerettung betreiben diese Kapitäne dabei nicht. Sie sind vielmehr das zweite Glied eines funktionierenden üblen Schlepper-Schleuser-Systems. Der Beweis liegt auf der Hand: Die Flüchtlinge werden auf speziellen Monster-Schlauchbooten, angetrieben von dafür viel zu schwachen Motoren, von der Libyschen Küste bis ins Internationale Gewässer geschippert. Diese Boote wären niemals in der Lage, europäische Inseln oder Festlandshäfen zu erreichen. Das brauchen sie auch nicht, denn auf sie warten dort schon die „Seenotretter“-Schiffe, die erwartungsmäßig die Menschen übernehmen – natürlich mit Betriebsrisiko. Denn die Gefahr, dass Leute dabei ertrinken ist nicht ausgeschlossen. So hart spielt sich im Mittelmeer dieses perfide Schlepper-Schleuser-Geschäft ab, bei dem europäische/deutsche Gutmenschen auch eifrigst mitmachen. Und eine Aussicht auf Abstellung dieser Tragödie besteht überhaupt nicht, denn die globale Corona-Pandemie übertüncht noch für längere Zeit zusätzlich dieses Geschehen.

Gerd HöglingerRosenheim

Kinder aus den überfüllten Flüchtlingscamps in Griechenland nach Deutschland holen? Wer die Bilder von den in das Flugzeug einsteigenden „Kindern“ genau angeschaut hat, der konnte unschwer erkennen, dass dies in der Hauptsache Jugendliche waren und davon wieder in der Mehrheit junge Männer. Diese Jugendlichen werden Einrichtungen zugewiesen, die meist von einer jungen Sozialpädagogin geleitet werden, die von diesen „Machos“ überhaupt nicht akzeptiert wird. Bald merken diese Jugendlichen, wie schwer die deutsche Sprache ist, und wie schwer es ihnen fällt, nach langen Monaten des Lagerlebens eine Eingliederung in eine Struktur zu akzeptieren. Viele flüchten, tauchen unter und beginnen ihre Karriere als Drogenkurier, später Drogendealer, denn von irgendetwas müssen sie ja leben. Die Gefängnisse sind längst überfüllt, dazu kommt das milde Jugendstrafrecht und bei guter Führung die Entlassung nach der halben festgesetzten Strafzeit.

Wäre es nicht besser, wirklich Familien mit Kindern bis zu zwölf Jahren zu holen ? Denn bis dahin besteht die Hoffnung des Spracherwerbs, einer Eingliederung und später bewundernswerten Karrieren in die höchsten beruflichen oder staatlichen Spitzen. Musterbeispiel ist Cem Özdemir, ehemaliger Vorsitzender der Grünen, der sich als schwäbischer Anatole oder anatolischer Schwabe vorstellt. Es wird immer dieser immens schwierige Spagat bleiben zwischen Hilfestellung und Chance geben und dem Sicherheitsbedürfnis unserer Bevölkerung.

Hermann Bredenkamp

Schönberg

Kommentare