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Seelische Unversehrtheit versus rettender Piks

Ein junger Mann wird gegen das Coronavirus geimpft. Die verwendeten Impfstoffe sorgen auch nach milliardenfacher Verwendung für gespaltene Gemüter.
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Ein junger Mann wird gegen das Coronavirus geimpft. Die verwendeten Impfstoffe sorgen auch nach milliardenfacher Verwendung für gespaltene Gemüter.

Zur Berichterstattung über die Corona-Pandemie (Berichte im Bayern- und Politikteil):

Seit zwei Jahren befinden wir uns aufgrund der Pandemie in einem Dauerstress von Angst, Panik, Zusperren, Aufsperren und Wegsperren. Kinder werden jeden zweiten Tag getestet. Ist eines coronapositiv, muss die ganze Gruppe in Quarantäne. Nach sieben Tagen kann ich mein Kind freitesten, doch nun ist es tatsächlich coronapositiv! So geschehen in meiner Umgebung. Jetzt verlängert sich für dieses Kind die häusliche Isolation wieder um eine Woche. Jeder kennt die Regeln für zwangsverordnetes Daheimbleiben und der Ahndung bei Missachtung. Ob mich mein Nachbar anzeigt, wenn ich mit meinem Sprössling einen einsamen Waldspaziergang mache? Nicht jede Familie darf ein Einfamilienhaus nebst großem Garten sein Eigen nennen! Wochenlang müssen sich Kinder auf dem Balkon ihre frische Luft holen. Was, wenn die Wohnung keinen Balkon hat? Gleichgültiges Achselzucken von den Verantwortlichen. Die Botschaft einer Quarantäne für ein Kind muss doch sein: Ich habe eine schlimme, ansteckende Krankheit und bin daher eine Gefahr für meine Familie. Vielleicht bin ich sogar schuld am Tod meiner Großeltern, wenn sie von mir infiziert wurden! Was macht das mit der seelischen Gesundheit unserer Kinder? Wie wirkt sich der Mangel an sozialen Kontakten und Bewegung auf ihre Entwicklung aus? Therapeuten schlagen schon lange Alarm, dass wir Jahre brauchen werden, um die entstandenen Defizite auszugleichen. Doch keiner will das hören. Der größte Fehler in der Pandemiebekämpfung liegt meines Erachtens darin, den Fokus einzig auf die körperliche Gesundheit zu legen. Eine fatale Fehleinschätzung! Ich appelliere an unsere politischen Entscheidungsträger, sich endlich für die seelische Unversehrtheit der Schwächsten unserer Gesellschaft einzusetzen: unserer Kinder!

Irmengard Garaventa

Rohrdorf

Warum glauben die Impfbefürworter eigentlich so viel? Wenn sie behaupten zu wissen, dann sprechen sie von Dingen, die man nicht wissen kann. Zum Wissen gehört eine gewisse Denkfähigkeit, die fürs Glauben nicht vonnöten ist. Es spricht deshalb alles dafür, dass Glauben nur das Krankheitssymptom eines Mangels an Denkfähigkeit ist. Warum sollte sich sonst ein Juso mit einer Fahne bewaffnet als Gegendemonstrant Menschen in den Weg stellen, die für die Einhaltung der Menschenrechte auf die Straße gehen? Hätte er nachgedacht, dann wäre ihm vielleicht die Erkenntnis gekommen, dass er nur deshalb gegendemonstrieren kann, weil diese in Deutschland immer noch gelten, und er wäre zuhause geblieben. Die körperliche Unversehrtheit ist ein Menschenrecht. Die geplante Impfpflicht wäre eine Menschenrechtsverletzung. Ich will wissen, ob die Impfpflichtbefürworter glauben, dass Menschen, denen die Menschenrechte egal sind, vor Folter zurückschrecken. Gegen welches höhere Recht könnte denn Gesundheitsminister Lauterbach die individuelle Unversehrtheit abwägen? Die Unbekümmertheit, mit der die sogenannten Gegendemonstranten dieses menschfeindliche Treiben der Politiker unterstützen, grenzt schon an Dummheit. Es könnte nämlich bald sein, dass im Zuge der Klimaneutralität jeder den Nachweis erbringen muss, CO2-frei zu sein. Dann kann er zwar noch einatmen, aber ausatmen geht dann nicht mehr. Wehe, wehe, wenn ich nach dem Ende sehe, bei so viel Willfährigkeit ist die Diktatur nicht weit. Zum Schluss noch eine Klarstellung: Es stimmt einfach nicht, dass der Impfstoff von Biontech nicht wirkt. Er hat sogar ganz viele Nebenwirkungen, auch tödliche. Nur helfen tut er nicht.

Wolfgang Pfannkuchen

Riedering

Von allen Impfstoffen, die ich kenne (Diphterie, Tetanus, Keuchhusten, Masern, Röteln, Mumps und so weiter) habe ich noch nie einen Impfstoff bemerkt, der einen dazu zwingt, eine Gesichtsmaske zu tragen und Abstand zu halten, auch wenn man vollständig geimpft ist. Ich hatte noch nie von einem Impfstoff gehört, der das Virus auch nach der Impfung verbreitet. Ich habe noch nie von Belohnungen, Rabatten oder Anreizen für eine Impfung gehört. Ich habe noch nie von einer Diskriminierung für diejenigen gehört, die das nicht getan haben. Ich habe noch nie einen Impfstoff gesehen, der die Beziehungen zwischen Familien, Kollegen und Freunden bedroht. Ich habe noch nie einen Impfstoff gesehen, der dazu geführt hat, dass der Lebensunterhalt, die Arbeit oder die Schule bedroht waren. Nach all den Impfstoffen, die ich oben aufgelistet habe, habe ich noch nie einen Impfstoff wie diesen gesehen, der die Gesellschaft spaltet sowie be- und verurteilt. Und während sich das soziale Gefüge strafft, zeigt sich: Es ist ein starker Impfstoff! Er tut all diese Dinge außer der Immunisierung. Wenn wir nach vollständiger Impfung immer noch eine Auffrischungsimpfung benötigen und wir nach vollständiger Impfung noch einen negativen Test erhalten müssen und wir nach vollständiger Impfung eine Maske tragen müssen – es wird wohl die Zeit kommen, zuzugeben, dass wir uns komplett getäuscht haben.

Dr. Maximilian

Webersinger

Heufeld

Corona-Demonstrationen einmal anders betrachtet, oder: Was ist das Grundgesetz eigentlich Wert? Den Demonstranten gegen die Corona-Einschränkungen anscheinend sehr viel. Aber ist es das wirklich? Wir stellen zunächst einmal fest, dass Verstöße gegen das Grundgesetz nicht strafbar sind. Hört sich nicht gerade nach hoher Wertschätzung an. Für Verstöße gegen gerade mal eine Handvoll einzelne Artikel von immerhin 146 sind im Strafgesetzbuch Strafen vorgesehen, für den großen Rest nicht. Wie geht denn unser oberstes Gericht, das Bundesverfassungsgericht, mit Verstößen um? Die Urteile lauten oft sinngemäß, „Sie haben gegen Artikel xy des Grundgesetzes verstoßen, bis spätestens Ende nächsten Jahres müssen Sie damit aufhören“. Hört sich schon wieder nicht nach hoher Wertschätzung an. Oder haben Sie schon einmal von einem Urteil gegen einen Dieb gehört, das lautete, „Sie sind des Diebstahls überführt und werden verurteilt, ab Ende des Jahres mit dem Klauen aufzuhören“? Wer fällt denn als Mehrfachtäter mit Verstößen gegen das Grundgesetz besonders auf? Die Herren Höcke und Gauland kommen einem da wahrscheinlich als Erstes in den Sinn. Stimmt auch, aber nur unter ferner liefen. Ganz oben stehen da die Bundespräsidenten, die Regierungen der Bundesrepublik Deutschland, der Deutsche Bundestag und seine Abgeordneten. Sie arbeiten Gesetze aus, verabschieden sie, unterschreiben sie und setzen sie in Kraft. Gesetze, über die das Bundesverfassungsgericht dann urteilt, dass es gegen das Grundgesetz verstößt. Sieht so der Umgang mit etwas Wertvollem aus?

Jürgen Keil

Feldkirchen-Westerham

Corona macht uns zu schaffen. In Deutschland starben über 117 000 Menschen an Covid-19, und großes Leid wurde über ihre Familien gebracht. Selbstständige bekamen Existenzprobleme, Betriebe machten zu, Familien sahen sich großen Herausforderungen ausgesetzt, oft in beengten Wohnverhältnissen. Von den Spätfolgen einer Infektion („Long Covid“) noch zu schweigen. Alle mir bekannten Erwachsenen sind dreimal geimpft, ohne große Nebenwirkungen. Wir wurden ja als Kinder gegen Masern und dergleichen geimpft; vor einer Fernreise schützen wir uns vor Gelbfieber & Co. Deswegen ist kein willfähriges Schaf, wer den Empfehlungen der Wissenschaft folgt und weitere Ansteckungen durch die bekannten Maßnahmen verhindert. Unsere Regierung ist bemüht, uns so gut es geht durch die Pandemie zu lotsen. Die Covid-19-Vakzine sind milliardenfach verimpft worden. Selbst bei einem Impfdurchbruch ist der Verlauf milder, ein Überleben wahrscheinlicher. Anders sieht es bei den Kranken aus – etliche Freunde überlebten nur knapp. Wollen wir den Piks verweigern und so noch mehr Tote auf dem Gewissen haben? Was bewegt Menschen, auf der Straße ihrem Unmut Luft zu machen, indem sie „Diktatur“ rufen und Polizisten anpöbeln? Jeder soll seinen persönlichen Ärger ehrlich benennen und nicht die Anti-Corona-Maßnahmen (sprich: den Staat) für alles verantwortlich machen. Geht es um miese Bezahlung für harte Arbeit? Fehlen bezahlbarer Wohnraum und Kitaplätze?Tut euch zusammen, kontaktiert die Verantwortlichen und die Presse! Findet heraus, was euch bedrückt und packt es an! Überlegt auch, wo ihr euch informiert – obskure Vereinigungen möchten unsere Verunsicherung nutzen, um unsere demokratische Gesellschaft auszuhebeln. Das sollten wir nicht mit uns machen lassen.

Ellen Ernst-Zeij

Rosenheim

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