Schwierige Sexismus-Debatte

Zum Artikel „Eine völlig überzogene Sexismus-Debatte: Kreisvorsitzende von JU und FU über Plakat-Shitstorm“ (Bayernteil):

Wenn wir mal genauer darauf achten, begegnen wir im Alltag ja leider oft sexistischer Werbung. Nur sexy oder schon Sexismus? Der Unterschied ist manchmal gar nicht so leicht zu erkennen, finde ich. Denn bei Sexismus handelt es sich ja nicht nur um offensichtliche Sachen, wie zum Beispiel nackte Haut, sondern es geht größtenteils um traditionelle Geschlechterrollen, die in der Politik und Wirtschaft für Aufmerksamkeit missbraucht werden. Der Gedanke dahinter: Die Vision eines perfekten Geschlechts verkauft sich besser.

Und gerade deshalb finde ich es wichtig, dass Frauen und Männer sich kritisch gegenüber Sexismus in der Werbung, in den Medien oder wie hier bei uns auf den Plakaten äußern.

Damit es auch immer eine Beschwerde-Anlaufstelle gibt, haben verschiedene Organisationen Meldeportale ins Leben gerufen. Auf diesen Seiten können Bürgerinnen und Bürger progressive Werbung einreichen, um sie aufzuzeigen und zu bekämpfen! Es lohnt sich auch so einfach auf diesen Seiten vorbeizuschauen, um sich über Sexismus und andere Formen der Diskriminierung zu informieren.

Franziska Ott

München

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