Schweppermann wichtig für das kollektive Gedächtnis

Zum Bericht „Der Mythos Schweppermann lebt – War der Ampfinger Ritter 1322 gar nicht bei der Schlacht dabei?“ (Lokalteil):

Es ist bedauerlich, dass der Rezensent den Beitrag von Herrn Lübbers offenbar nicht verstanden hat – oder auch nicht verstehen wollte. Herr Lübbers erklärt in seinem Beitrag deutlich, wie sich die Person Schweppermann und der Ort Ampfing im Laufe der Geschichte zu einem Mythos entwickelt haben, und warum sich dieser in die „Geschichte Ampfings implantiert hat“. Der Autor stellt diese Entwicklung nicht infrage, sondern er betont wie wichtig diese Identifikation für das „kollektive Gedächtnis Ampfings“ ist, dass Ampfing und Schweppermann untrennbar zusammengehören und diese Entwicklung positiv ist.

Der Heimatbund Mühldorf will mit der Veröffentlichung dieses Beitrags in seinem neu erschienenen Jahrbuch „Das Mühlrad“ in keiner Weise am „Ampfinger Mythos“ kratzen, sondern den Lesern erklären, welche historischen und wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Person Schweppermann vorliegen, wie der Mythos Schweppermann entstehen konnte, welche Ausprägungen er annahm und warum Schweppermann in Ampfing eine „Heimat“ gefunden hat. Eine sorgfältige Lektüre des Beitrags und etwas mehr Textverständnis hätten unserer Ansicht nach zu einer anderen Wertung führen müssen.

Dr. Marc Stegherr

Vorsitzender des Heimatbund

Mühldorf

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