Schulpolitik:Glatte Sechs in Krisenmanagement

Zum Bericht „Eine glatte Sechs“: Rohrdorfer Technikexperte kritisiert Schuldigitalisierung in Bayern“ (Regionalteil):

Herr Willkommer kann ich nur aus tiefstem Herzen zustimmen. Endlich spricht einer öffentlich aus, was alles nicht geschehen ist in unseren Schulen. Da helfen auch die Beteuerungen des bayerischen Bildungsministers nichts, der – nach meiner Erfahrung ohne jede gute Begründung – immer wieder beteuert, dass in unseren Schulen alles bestens laufe. Abgesehen von dem aufrechten Teil der Lehrer, die ihren Bildungsauftrag entgegen aller Widerstände durch IT und mangelhafte Schulausstattung wahrnehmen, findet nach meiner Erfahrung der Online-Unterricht nur in geringem Umfang statt. Die Leidtragenden sind die Schüler, die wieder einmal bei unseren Politikern in der letzten Reihe des Interesses stehen. Dabei sollten wir uns alle fragen, wie sich unser Land weiterentwickelt, wenn wir die Bildung unserer Bürger vernachlässigen. Und welches Signal geben wir unseren Jugendlichen, wenn wir sie nur als Infektionsherd sehen und nicht als das, was sie sind – nämlich die Zukunft unserer Gesellschaft.

Georg Maier

Aschau

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