Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Tod schon einkalkuliert

- Zu «Mit Granit an den Beinen im Inn versenkt» im Bayernteil: Der sinnlose Tod von Edi Brozmann zeigt, mit welchen Mitteln gearbeitet wird, wenn es für jemanden nicht so läuft, wie er es sich vorstellt. In diesem Fall konnte der verlassene Ex-Freund der Freundin von Brozmann die Trennung nicht akzeptieren.

Für manche Menschen ist hier Gewalt das Mittel, das sie kennen. Traurig genug. Andere - nicht weniger perfide Zeitgenossen - verbreiten dann über den neuen Freund der Ex-Frau/-Freundin Lügen und Gerüchte. Diese sehr verbreitete Variante kennen wir alle. Erscheint sie manchen Zeitgenossen weniger heimtückisch und boshaft, weil sie in unserer Gesellschaft so verwurzelt und eben schon alltäglich ist? Es gibt genügend geistige Brandstifter, die mit solchen Methoden Tragödien auslösen. Wie bringt man Menschen dazu, den freien Willen des anderen zu akzeptieren? Hier ist ein großes Stück Arbeit und Aufklärung zu leisten.

Die Strafe bringt dieses junge Leben nicht zurück. Aber als Hinweis für die Verfechter der Todesstrafe: Der Tod ist keine Strafe. Und für viele Menschen, die von ihrer Frau oder Freundin verlassen wurden, gilt die Devise: «Ich habe sowieso nichts mehr zu verlieren.» Für diese Klientel ist der Tod schon einkalkuliert.

Armin Rauschegger

Mühldorf

Kommentare