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Schließung der Sparkassen-Filiale nicht im Sinne der Kunden

Zur Berichterstattung über die Schließung der Sparkassenfiliale in Mühldorf-Süd (Lokalteil):

Persönlich und aufgrund der vielen Anfragen von Sparkassen-Kunden an mich als Behindertenbeauftragten möchte ich mich gegen die Schließung der Filiale in der Oderstraße einsetzen. Im Einzugsbereich südlich des Inn bis nach Weiding befinden sich viele ältere, langjährige und gute Kunden, die kein Online-Banking machen und auch nicht können. Ausnahme sind Bewohner in den Neubaugebieten Chiemseestraße und Südanger, wo überwiegend junge Familien wohnen. Die Sparkassenhauptstelle und die Zweigstelle am Stadtplatz sind keine Alternative, weil sie unter anderem viel zu wenig Parkplätze vorhalten. Man kann auch nicht verlangen, dass die älteren und mobilitätseingeschränkten Kunden mit dem Bus oder Taxi in die Stadt fahren müssen, um ihre Kontoauszüge, Überweisungen und/oder Bargeldabhebung zu tätigen. Die Sparkasse ist doch auch eine Bank für das einfache Volk und keine Privatbank, die nur auf hohe Gewinne ausgerichtet ist.

Viele Kunden sind auch auf die Betreuung des Sparkassenpersonals angewiesen. Es sollte so bleiben, wie es derzeit ist. Die Kunden zahlen schließlich die monatliche Kontoführungsgebühr von 7,90 Euro. Mit der Entfernung des Kontoauszugs-Automaten und der Kundenbetreuung an nur zwei Tagen ist die Grenze erreicht. Die Schließung ist absolut unsozial.

Ich erwarte im Interesse der Kunden, dass sich der Landrat, Bürgermeister und Stadtrat für die Erhaltung der Zweigstelle „Oderstraße“ oder einen geeigneten Ersatz für dieses Stadtgebiet einsetzen.

Allein die kleine Posthauptstelle in einer Lottostelle am Katharinenplatz ohne genügend Parkplätze ist ein Armutszeugnis für eine Kreisstadt wie Mühldorf mit über 20.000 Einwohnern. Soll es so weiter gehen? Armes Mühldorf!

Erich Brunnhuber

Mühldorf

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