Schere klafft weiter auf

Zum Artikel über Steueränderungen 2021 und der Erhöhung des Kindergeldes (Wirtschaftteil):

Ab diesem Jahr sind die Kinderermäßigungen in Form eines Kindergeldes beziehungsweise dem Kinderfreibetrag auf 219 Euro monatlich beziehungsweise bis fast 300 Euro monatlich erhöht worden. Wer jetzt glaubt, dass dadurch die ärmere Schicht der Bevölkerung eine höhere Entlastung für ihre Kinder erhält und die Reichen in Deutschland nur den geringeren Betrag, der irrt. Es ist tatsächlich umgekehrt, dass bei uns eine Zweiklassengesellschaft herrscht und die Kinder aus der höheren Kategorie circa 80 Euro monatlich mehr erhalten. Die Schere zwischen Arm und Reich tut sich deshalb immer weiter auf.

Richard Hofbauer

Rosenheim

Unsere ach so fürsorgende Bundesregierung kann zwar beliebig einen Lockdown verlängern und verschärfen, mit allen verheerenden Folgen für unsere Gesellschaft und Wirtschaft. Was sie aber nicht kann oder, besser, nicht will: Die gesenkte Mehrwertsteuer verlängern und die CO2-Bepreisung verschieben. Merke: Steuern und Abgaben sind eben Naturgesetze. Und deshalb kann es ja auch nur ein kurioser Zufall sein, dass sich ein Soli in letzten Zuckungen und das Neujahrsbaby CO2-Preis in etwa ausgleichen: 19 Milliarden Euro.

Berndt Schönwald

Ramerberg

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