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Rottach-Egern ist nur noch am „Geldadel“ interessiert

Zum Bericht „Rottach-Egern: Letztes unbebautes Grundstück verkauft“ (Bayernteil):

Der Artikel hat mich schockiert. Die Entscheidung des Gemeinderats in Rottach-Egern finde ich skandalös. Vor allem die Wertung des Herrn Florian Baier (CSU). Er sieht es als einen Erfolg an, dass dort kein Mehrfamilienhaus-Ensemble gebaut wird. Worin besteht generell der Erfolg, wenn eine Gemeinde keinen Wohnraum für Familien mit Kindern ausweist?

Ein Altersruhesitz auf 6300 Quadratmetern für eine Person – atemberaubend! Wo sollen die Kinder und Enkel von Familien wohnen, die seit Generationen am und um den Tegernsee gelebt und gearbeitet haben? Was ist mit Menschen, die alt und bedürftig sind, deren Kinder aber nicht in der Nähe leben können wegen fehlenden oder unbezahlbaren Wohnraums?

Fehlende Investitionen in Kinder im Sinne des Generationenvertrags wirken sich fatal aus. Rottach ist an „Geldadel“ interessiert. Leider war’s das! Dazu fällt mir ein Witz ein, der gut dazu passt: Was ist der Unterschied zwischen Rottach und dem New Yorker Zentralfriedhof? Der Zentralfriedhof ist doppelt so groß, Rottach ist doppelt so tot.

Beatrice Bornhöft-Lehmann

Rosenheim

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