Rolle des Starkbierfestes

Zum Bericht „Hotspot wegen Ischgl-Skifahrern?“ (Regionalteil):

Ich kann die andauernden schwammigen Äußerungen in den Berichterstattungen zum Corona-Hotspot Rosenheim in Verbindung mit dem Starkbierfest nicht mehr hören. Als ich die Entscheidung von Veranstalter und der damaligen Oberbürgermeisterin, entgegen der Empfehlung des Gesundheitsamtes Rosenheim, das Starkbierfest zu eröffnen, in Ihrer Zeitung las, war ich von der Unbedarftheit der handelnden Personen geschockt. Dass diese aus meiner Sicht völlig unüberlegte Entscheidung noch als besonders mutig unter dem Motto „wir Rosenheimer trauen uns was“ verkauft und auch von Ihrem Blatt interpretiert wurde, machte mich richtig zornig. Noch wütender macht mich aber die Berichterstattung in den letzten Wochen über das brisante Thema. Gut, dass es Ischgl gibt und damit das Starbierfest überdeckt.

Schaffen Sie doch endlich ein wenig Klarheit. Wie? Ganz einfach über eine vom Gesundheitsamt gesteuerte anonyme Studie mit den infizierten Personen im Landkreis Rosenheim mit der Frage „Haben Sie oder Personen in Ihrem Umfeld das Starbierfest besucht?“ Das Ergebnis wird nicht belastbar sein, da sich alle Personen sicher noch in einem anderen Umfeld angesteckt haben könnten, aber die Daten könnten ein wenig Klarheit zum umstrittenen Thema Starkbierfest bringen. Das hieße natürlich von den Verantwortlichen, endlich Mut zu zeigen.

Wolf Sommer

Rott

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