Röhl-Film: Verdrehung der Wahrheit

Zu Erzbischof Georg Gänsweins Kritik an Christoph Röhls Film über Papst emeritus Benedikt XVI.

(Weltspiegel):

Nachdem ich viel über den Röhl-Film gelesen habe, bin ich wie Erzbischof Gänswein der Meinung, dass dieser Zusammenschnitt über unseren emeritierten Papst Benedikt XVI. eine miserable Mache ist. Es ist eine nicht reparierbare Verdrehung der Wahrheit, füge ich hinzu. Von dem atheistischen Filmemacher und ehemaligen Odenwaldschul-Tutor Röhl dürfen wir aber auch nicht die Kompetenz erwarten, über unseren emeritierten Papst Benedikt XVI. redlich zu urteilen. Wer das ständige, klischeehafte Draufhauen stets sprungbereiter Papst- und Kirchengegner satt hat und das persönlichste Porträt, das Leben und Wirken unseres Papstes emeritus Benedikt XVI. und seines Bruders Georg – beide genial, liebevoll und begnadet (von ihrer Kindheit bis heute) – wahrheitsgetreu kennenlernen möchte, lese „Mein Bruder, der Papst“, aufgezeichnet von Michael Hesemann. Diese Dokumentation ist sprachlich und im Inhalt ein Meisterwerk.

Hans Schnitzlbaumer

Bruckmühl

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