Ressourcen sinnvoller nutzen

Zur Berichterstattung über die Erfassung der Gästedaten in der Gastronomie (Bayern):

Ich finde es schade, dass die Erfassung der Gästedaten an sich nicht kritisch durch Journalisten hinterfragt wird. Bis jetzt gab es anscheinend nur Infektionen bei privaten Festen in der Gastronomie. Als Gast sitzt man mit Abstand und Hygieneregeln, ohne direkten Kontakt zu anderen Gästen. Eine Ansteckung ist unwahrscheinlich, besonders im Freien. Der Aufwand ist enorm.

Gleiches gilt für die Thermen mit 500 Besuchern am Tag und 14 000 Daten pro Monat. Wenn ein Besucher im Nachhinein positiv getestet wird, werden also 500 Menschen verständigt. Ich wünsche mir, dass die Ressourcen sinnvoller und effektiver eingesetzt werden. Ich meide Besuche mit Registrierung, gerade im Hinblick darauf, wie schlampig mit den Daten umgegangen wird. Gerade erst musste ich lesen, dass Gästedaten im Internet öffentlich verfügbar waren.

Manuela Minholz

Brannenburg

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