Respekt, Krampus Loidl!

Zum Bericht „Klaps mit der Rute hat ein Nachspiel“ im Bayernteil:

Sehr geehrter Herr Krampus Loidl, um es kurz zu sagen: Respekt! Ich stehe in dieser Sache voll hinter Ihnen. So fest kann dieser Klaps auch nicht gewesen sein, dass das Kind gleich einen körperlichen oder gar seelischen Schaden davon getragen hat. Wenn ich als Eltern dies nicht will, dann besuche ich solche Veranstaltungen nicht und bleibe daheim. Schließlich geht es hier beim Nikolaus und Krampus auch um ein Stück Tradition und man weiß, was hier alles „passieren“ kann.

Hildegard Hucul Neumarkt-St. Veit

Ich bitte den Herrn Loidl, in jedem Fall als Krampus weiter zu machen. Herr Loidl, Sie machen alles richtig. Ich hoffe aber auch, dass diese Elternaktion nicht Schule macht. Auch zu mir ist der Nikolaus gekommen, mit dem Krampus. Und ich muss sagen, meine Eltern haben mich richtig erzogen und es hat mir nicht geschadet, einmal einen Klaps mit der Rute zu bekommen. Aus mir ist was geworden. Ich weiß zumindest noch, was Begriffe wie Ehre, Moral, Anstand bedeuten. Aber irgendwie tun mir diese Eltern leid. Die wissen ja gar nicht, was sie damit ins Rollen gebracht haben. Und ich wünsche dem Kind, dass es jetzt nach wie vor ins Training gehen kann, ohne nicht von den anderen Kindern gehänselt zu werden. Und ich bitte die Eltern, überdenken Sie Ihre „Aufforderung“! Lassen Sie die Kirche im Dorf oder wie weit soll das dann noch gehen? Wollen Sie vielleicht die Gerichte strapazieren?

Konrad HirschböckPolling

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