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Respekt braucht es nicht nur auf dem Motorrad

Zu den Berichten über Motorradlärm (Kommentarteil und Bayernteil):

Ich gebe Herrn Tauchnitz recht, dass Motorradfahren Spaß macht. Klar, Motorradfahrer verbrennen für ihr Hobby Benzin. Bei den Kolonnen von Autos, die Wochenende für Wochenende aus München raus in Naherholungsgebiete unterwegs sind, bleibt die Überlegung offen, ob diese Fahrten nicht auch zum Spaß gemacht werden. Infrage steht auch, ob Bewohner von Innenstädten durch ständig auf- und abfahrende Autoposer nicht auch in ihrer Ruhe gestört werden.

Der Hinweis von Herrn Tauchnitz, dass mehr E-Motorräder zur Lärmverringerung gekauft werden sollen, hinkt. E-Motorräder sind wegen der begrenzten Akkukapazität meiner Meinung nach nur für den Kurzstreckengebrauch geeignet. Für längere Fahrten steht der E-Biker mehr an der Ladesäule als er im Sattel sitzt. Verstörend ist für mich die Aussage, dass Herr Kreipl (ADAC) Motorradfahrer als maßgebliche Verursacher der Lärmbelästigung sieht. Ich wohne nur etwa 500 Meter von der B 15 entfernt. Ich lade Herrn Kreipl gerne zu mir ein, dass dieser sich am späteren Abend und an Wochenenden die auffallend lauten Fahrzeuge anhört. Ich verfolge diese Lärmkulisse schon länger und bin der Meinung, dass es sich bei einem hohen Prozentsatz um hochmotorisierte Pkw mit Klappenauspuff sowie Fahrzeuge aus der Poserszene handelt.

Diese Fahrer beschleunigen teilweise ab Ortsende auf der B 15 und in Richtung Schwaig und Schloßberg auf der Umgehungsstraße, mit offenen Klappen und in sehr „sportlicher“ Weise, sodass dies lautstark zu hören ist. Klar gibt es unter den Motorradfahrern auch schwarze Schafe, die sich in keiner Weise um Anwohner und Lärmbelästigung scheren und aus Egoismus ihr eigenes Vergnügen in den Vordergrund stellen. Denen gehört sauber auf die Finger geklopft.

Werner Schruff

Rosenheim

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