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Rentenbesteuerung

Zum Bericht „Doppelbesteuerung der Rente – Wegweisendes Urteil gefällt“ (Wirtschaftsteil).

Das Verhalten des Finanzministeriums mit Olav Scholz an der Spitze in Sachen Rentenbesteuerung ist ein Trauerspiel. Es benachteiligt sowohl Rentner wie auch beitragszahlende Arbeitnehmer enorm. Ich ging 2004 in Rente und habe in den letzten Jahren meiner aktiven Zeit (1990 bis 2004) pro Jahr Sozialbeiträge wie Rentenbeitrag, Arbeitlosenversicherung, Krankenkasse und Pflegeversicherung von über 12 000 Euro geleistet wovon ich rund 4000 Euro steuerlich absetzen konnte. Den Rest musste ich aus versteuertem Einkommen mit einer Grenzsteuerbelastung von über 40 Prozent bezahlen. Seit 2005 muss ich die Rente mit 50 Prozent beziehungsweise inzwischen mit 61 Prozente (Rentenerhöhung sind voll steuerpflichtig) versteuern ebenfalls mit dem Grenzsteuersatz, der allerdings nicht mehr so hoch ist wie in der aktiven Zeit. Und da stellt sich Herr Scholz hin und meint, das ist alles in Ordnung und verfassungsmäßig wasserdicht geprüft. Da kann ich nur sagen, das ist Lug und Betrug und schreit nach einer Korrektur und zwar rückwirkend von ab 2005. Aber nicht nur wir Rentner werden betrogen, auch die Jüngeren werden genauso betrogen. Arbeitnehmer (zum Beispiel Jahrgang 1970 und jünger) müssen auf ihre Rentenbeiträge bis zum Jahr 2025 Steuern bezahlen und wenn sie dann 2040 in Rente gehen dürfen, müssen sie ihre Rente zu 100 Prozent versteuern. Die werden auch doppelt belastet, obwohl das laut Bundesverfassungsgericht ausdrücklich nicht sein darf. Ich kann nur hoffen, dass der Bundesfinanzhof und das Bundesverfassungsgericht dieser Ungerechtigkeit und Abzocke ein Ende setzen.

Anton Maier

Prutting

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