Rente: Alle sollen künftig einzahlen

Zum Thema „DGB fordert Kurswechsel bei der Rente“ (Politik):

Es wird höchste Zeit, dass die Herren und Damen aus den öffentlichen Ämtern, aus der Politik ihre Scherflein – heißt Rentenbeiträge – dazu beitragen, wie es in Österreich und in der Schweiz schon lange üblich ist (nebenbei bemerkt gibt es dort 14-mal Rente im Jahr). Das brächte viel Geld in die Rentenkasse, wenn man an die hohen Bezüge denkt, von denen wir Normalbürger nur träumen können. Das wäre ein guter, bezahlbarer und gerechter Weg, das Rentenniveau anzuheben, um die Altersarmut zu reduzieren. Die kostet wiederum die Sozialkassen viel Geld, warum es also nicht gleich richtig machen und damit teilweise den Bürokratismus erheblich reduzieren, was wiederum Kosten spart. Ein Stück Gerechtigkeit, das ein bisschen mehr Respekt für die Staatsdiener bringen könnte. Ein heißes Thema, über das in keiner der von vielen Politikern so gern besuchten Talkshows angesprochen wird. Aber das könnte eventuell ja der Karriere schaden. Das gleiche gilt für die Freiberufler und die Selbstständigen, die oft im Alter ohne Rente dastehen, weil viele nicht einzahlen beziehungsweise einbezahlt haben. Also im Endeffekt ein guter Weg, der allen nützt (auch wenn er mir persönlich nichts mehr bringt).

Renate Sprissler

Oberaudorf

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