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Reha-Kliniken halten das Infektionsgeschehen am Laufen

Zum Kommentar von Georg Anastasiadis „Geisterstunde in Berlin“ (Seite 2):

Ich habe die Kommentare zur Entmachtung von Herrn Spahn gelesen. Und nun hat man uns erneut ein nettes Ei ins Nest gelegt.

Unser Landkreis Berchtesgadener Land hat es leider seit November fast nie geschaft, unter die 100er Inzidenz-Marke zu kommen. Der Landrat als das Exekutivorgan erzählt uns Märchen über das Infektionsgeschehen und handelt nicht konsequent.

Ich kenne nur die örtliche Situation in Bad Reichenhall. Seit letzten Sommer sind hier „hotelähnliche Großbetriebe“ durchgehend geöffnet, obwohl Gastronomie und Hotels geschlossen sind. Hiermit meine ich die Reha-Kliniken, die im BGL so zahlreich vorhanden sind. Nicht etwa echte Notfalleinrichtungen!

Es ist davon auszugehen, dass wir im BGL eine Situation wie auf einer Urlauberinsel haben. Jede Woche kommen Hunderte von Reha-Gästen zu uns und „helfen“, das Infektionsgeschehen am Leben zu halten.

Da ich in der Nähe eines kostenfreien P+R Parkplatzes wohne, der rund 150 Stellplätze hat, kann ich die Situation aus dem Lockdown vor einem Jahr mit der gegenwärtigen Lage gut vergleichen. Von den Parkplätzen sind derzeit rund 120 Stück permanent von Kfz aus bayerischen Landkreisen belegt (Kennzeichen aus Nordbayern, Niederbayern und Franken). Vergangenes Jahr an Ostern war von den 150 Stellplätzen einer (in Zahlen:  1) von einem Nachbarn benutzt. Da waren die Kliniken geschlossen!

Das heißt für mich, dass der Lockdown bei uns wirkungslos ist. Es gibt übrigens auch viele Rehakliniken in Berchtesgaden, Bischofswiesen und Schönau. Es ist also eine landkreisweite „Plage“ im Umfeld einer Pandemie. Vielleicht sollte man dem Thema einmal nachgehen. Ich glaube, dass es den Aufwand wert ist!

Bernhard Hirth

Bad Reichenhall

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