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Regierung lässt Rentner sehr wohl alleine

Zum Leserbrief „Die Nöte von Rentnern scheinen Politikern egal zu sein“ (Leserbriefseite):

Natürlich werden die Rentner alleine gelassen. Das Kabinett hat eine „deutliche“ Rentenerhöhung um 5,35 Prozent beschlossen (Westdeutschland). Bei einer prognostizierten Inflationsrate für 2022 von 7,3 Prozent hat jeder Rentner zukünftig weniger im Geldbeutel als vorher.

Warum wird der „Nachholfaktor“ angerechnet (Da es keine Rentenkürzungen geben darf, wird diese bei der nächsten Rentenerhöhung nachgeholt) und nicht ausgesetzt? Dann würde die Rentenerhöhung bei Weitem höher ausfallen. Die „Erwerbsminderungsrente“ für jene, die am wenigsten haben, wird um 7,5 Prozent „spürbar verbessert“. Und das ab 2024. Was soll das? Die Menschen brauchen jetzt die spürbare Verbesserung, jetzt steigen die Preise explosionsartig.

Harald Lohner

Töging

Während seiner Regierungserklärung versprach der Kanzler großspurig: „Wir lassen niemanden allein.“ Vergessen wurden aber wieder einmal die Rentner. Das Energiegeld von 300 Euro flattert lustig an uns vorbei. Die Begründung von „Unsozialminister“ Heil, die Rentenerhöhung von 5,35 Prozent ist die höchste seit vielen Jahren. Danke, Hubertus, für den Hinweis, die Inflation hat es aber wieder aufgefressen. Und wenn die 300 Euro steuerpflichtig sind, zieht man auch uns den entsprechenden Betrag ab. Auch wir sind Bürger dieses Landes.

Oder wartet ihr in Berlin auf das sozialverträgliche Ableben einer größeren Anzahl unnötiger Ruhegeldempfänger? Wenn schon nicht die aus der Arbeiterbewegung hervorgegangene SPD sich um ihre Klientel kümmert, wäre es ein starkes Zeichen von Bundestagsabgeordneter Daniela Ludwig und ihrer CSU, Druck auf den Kanzler und Minister Heil auszuüben. Ich glaube, eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass die „Re-Gier-ung“ niemanden allein lässt.

Holger Mairoll

Kolbermoor