Regelung über Förderungsgesetz

Zum Artikel „Visa-Erleichterungen sollen Fachkräfte locken“ (Politikteil):

Der Fachkräftemangel ist absolut hausgemacht. Nicht einmal mehr 20 Prozent der Betriebe in Deutschland bilden noch aus. Vor allem große Unternehmen und Konzerne bilden wenig oder gar nicht mehr aus. Schon Anfang der 1980er- Jahre versuchte die damalige Regierung „Schmidt“ dem entgegenzuwirken. Wer nicht ausbildet, der sollte eine Berufsausbildungsabgabe als Strafe zahlen, das sollte über das Ausbildungsplatzförderungsgesetz geregelt werden.

Dieses Thema wurde nochmals 1993 unter Bundeskanzler Helmut Kohl und 2003 unter Bundeskanzler Gerhard Schröder aufgegriffen. Jedes Mal lief die Wirtschaft Sturm dagegen, redete von Zwangsmaßnahmen und Strafsteuer, behauptete, das reguliert sich selber. Also wurde das Gesetz nie ratifiziert. Und was dabei he rausgekommen ist, das sieht man jetzt. Eine absolute Katastrophe ist, dass durch die Fachkräfteeinwanderung aus nicht EU-Ländern das Lohngefüge in Deutschland noch einmal nach unten gedrückt wird.

Harald Lohner

Töging

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