Rechts ist nicht gleichbedeutend mit rechtsextrem

Zur Meldung "NRW: Schritt gegen Rechte" im politischen Teil:

Schon jahrelang ärgere ich mich über Überschriften im Oberbayerischen Volksblatt wie "Schritte gegen Rechte", "Abwehrzentrum gegen Rechts", "Rechtsterrorismus" und dergleichen mehr. Aber fast noch mehr ärgere ich mich über die Unionspolitiker, die diese Machenschaften kommentarlos hinnehmen. Stammen solche Überschriften nur von gedankenlosen Redakteuren oder wird damit schon eine allgemeine, ablehnende Stimmung gegen "Rechts" geschürt? Ist "Rechts" unanständig oder gar strafbar? So viel ich weiß, gehen die Begriffe "Rechts" und "Links" auf die Sitzordnung in der Nationalversammlung der französischen Revolution zurück. Da haben sich die Vertreter der bürgerlichen und konservativen Richtung ostentativ auf die rechte Seite des Parlaments gesetzt. Rechts und links war ursprünglich nur eine, aber klar trennende Sitzordnung. "Rechts" auch nur in die Nähe von Rechs-Extremismus oder Terrorismus zu bringen, ist eine Diskriminierung sondergleichen, die sich Rechte und Konservative nicht gefallen lassen dürfen. Und dazu zähle ich nicht nur CSUler.

Thaddäus Weindl

Raubling

Kommentare