„Rasse“ keinedeutsche Besonderheit

Zum Bericht: „Debatte um das Wort ‚Rasse‘ im Grundgesetz“ (Politikteil):

Das Wort „Rasse“ ist keine deutsche Besonderheit, sondern Bestandteil zahlreicher internationaler Vereinbarungen zum Schutz der Menschenrechte. Um nur zwei Beispiele zu nennen: Artikel 2 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen von 1948 lautet: „Jeder hat Anspruch auf alle in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten, ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Anschauung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand.“ Und §21 der Grundrechte-Charta der EU von 2010 besagt: „Diskriminierungen insbesondere wegen des Geschlechts, der Rasse, der Hautfarbe, der ethnischen oder sozialen Herkunft, der genetischen Merkmale, der Sprache, der Religion oder der Weltanschauung, der politischen oder sonstigen Anschauung, der Zugehörigkeit zu einer nationalen Minderheit, des Vermögens, der Geburt, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Ausrichtung sind verboten.“

Prof. Dr. Johannes Schroeter

Großkarolinenfeld

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