Psychische Schäden für Kinder erheblich

Zur Berichterstattung über die Corona-Maßnahmen an Schulen (Bayern):

Maskenpflicht an Schulen? Einfach nur Wahnsinn! Etliche Kinderärzte schlagen Alarm! So darf es nicht weitergehen! Ist eine Maskenpflicht für Erwachsene beispielsweise beim Eintreten in einen Biergarten, ins Schwimmbad oder zum Gottesdienst, auf Wochenmärkten oder auch in Geschäften medizinisch äußerst fragwürdig, schwachsinnig und lächerlich, ist eine Maskenpflicht für Kinder nichts anderes als ein Verbrechen! Die psychischen Schäden für Kinder sind erheblich, eine ganze Generation lernt Mitmenschen als existen zielle Bedrohung wahrzunehmen. Angst und Schuldgefühle werden erzeugt. Was wird unseren Kindern angetan? Es gibt keine eindeutigen Nachweise für den Nutzen einer Maskenpflicht an Schulen. Kinder spielen bei der Verbreitung von Covid-19 keine relevante Rolle, das beweisen täglich neue Studien. Wann kommt der Aufschrei? Es geht um das Wohl unserer Kinder!

Ferdinand Karg

Bad Feilnbach

Angesichts der stark gestiegenen Infektionszahlen droht nun nach den Sommerferien die Gefahr erneuter Schulschließungen, wie aus anderen Bundesländern bereits bekannt. Viele Eltern und auch Lehrkräfte kommen erst unmittelbar vor Schulbeginn aus dem Urlaub zurück, auch aus Risikogebieten. Wir haben eine ähnliche Situation wie nach den einwöchigen Faschingsferien, nur wusste man damals noch nichts von einer Pandemie. Es muss jetzt mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln verhindert werden, dass Eltern noch einmal monatelang als Ersatzlehrer eingesetzt werden. Deshalb habe ich einen Appell an den Ministerpräsidenten und den Kultusminister gerichtet, dass das neue Schuljahr mit einem zweiwöchigen Homeschooling beginnen möge. Diese prophylaktische Quarantäne könnte Schlimmeres verhindern. Natürlich darf die Maßnahme keine Verlängerung der Ferien bedeuten; Schulstart ist am 8. September. In der vorsorglichen Quarantäne können Infek tionen erkannt werden, zumal ja nach der Rückkehr aus Risikoländern sogar zweimal getestet werden soll. Lieber jetzt vernünftig handeln als Zwangsschließungen riskieren. Dieses Homeschooling beinhaltet vorrangig Wiederholungsaufgaben aus den Stoffgebieten des letzten Schuljahres. Das dürfte inhaltlich kein größeres Problem darstellen. Auch Organisatorisches, wie beispielsweise Herrichten der Hefte oder die kontaktlose Abholung von Paketen mit den jeweiligen Schulbüchern ist machbar. Danach kann dann mit Power in das neue Schuljahr gestartet werden, um langfristig den für Kinder so wichtigen Präsenzunterricht zu wahren. Das sind die Verantwortlichen den Eltern und den Schülerinnen und Schülern schuldig.

Bärbl Thum

Rosenheim

Kommentare