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Protest der Schauspieler: Eine ernsthafte Debattenkultur findet nicht mehr statt

Zur Berichterstattung über die Protestaktion #allesdichtmachen der Schauspieler (Politik- und Kulturteil):

Da protestieren zum Teil namhafte Schauspieler gegen die immerwährende Lockdown-Politik auf satirische Weise – Aufruhr im Mainstream mit entsprechenden Shitstorms! Diese Aktion unterstreicht deutlich, dass andere Meinungen neben der Regierungslinie nicht erwünscht sind.

Der Meinungskorridor wird enger und enger. Eine ernsthafte Debattenkultur findet nicht mehr statt. Leider knicken immer mehr vor der Wucht der Reaktionen ein, dabei haben sie lediglich die Satire als Ausdrucksmittel des Andersdenkens bemüht.

Ein WDR-Funktionär fordert sogar den Rausschmiss einiger Tatort-Kommissare, also quasi ein Berufsverbot. Erinnert das nicht an etwas? Wer jetzt noch nicht merkt, wohin die Demokratie dieses Landes driftet, wacht vermutlich nie auf. Früher war in Humor/Satire verpackte Gesellschaftskritik selbstverständlich und sogar erwünscht. Wenn Dieter Hildebrandt, Georg Schramm, Volker Pispers oder Bruno Jonas dieselbe Aktion vor 20,30 Jahren gestartet hätten, wären sie von allen politischen Lagern gefeiert worden. Hat dieses Land komplett den Humor verloren? Ich fürchte sehr um das politische Kabarett, wenn es nicht die linksgrüne Seite bedient (siehe die letztjährigen Aufregungen um Dieter Nuhr). Nach diesem Vorfall werden noch mehr Satiriker glatt gebügelt agieren oder zunehmend verstummen.

Im Übrigen: Die „Täter“ dieser Protestaktion wurden aufgefordert, doch lieber Verbesserungsvorschläge zu bringen. Das würde den Politikern so passen! Es ist ihre ureigenste, bestens bezahlte Aufgabe.

Und nebenbei bemerkt: Sie hören eh nur auf die immer gleichen Einflüsterer.

Anni Geuge

Waldkraiburg

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