Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Programmierte Eskalation

Zum Bericht „Der Wolf beschäftigt das bayerische Kabinett“ (Lokalteil):)

Das Herumgeeiere gemäß „Bei einem nachgewiesenen Problemwolf könnte man vielleicht doch einmal entnehmen“ ist angesichts der zahlreichen Wolfsrisse und dem damit verbundenen Schaden und Leid kaum noch erträglich. Die Wolfspopulation ist dabei, sich exponentiell zu entwickeln und an Siedlung zu gewöhnen. Eine Eskalation ist programmiert. Die typische Alm- und Weidewirtschaft ist mit dem Auftreten des nächsten Wolfsnachwuchses massiv gefährdet. Gestandene Almbauern und Senner werden durch europäisches Naturschutzrecht dem Wolf gegenüber der Hilflosigkeit preisgegeben. Eine solche europäische Naturschutzgemeinschaft wollen wir nicht und brauchen wir nicht. Forderung an die Politik: Abstellung dieses Missstandes.

Schutzempfehlungen sind in dicht besiedelten, auch von Tourismus lebenden Kulturlandschaften realitätsfern. Wolfsichere Zäunung: Sperrwirkung für Wild und Wanderer. Tor auf – Tor zu, und das mehrfach. Überstiege sind für Wild, ältere Wanderer und Personen mit Bewegungseinschränkung nicht passierbar. Bei einem unverschlossenen Weidetor sagt der Wolf am nächsten Morgen „Mahlzeit“ und die Sennerin „Oh Gott“. Jede Zäunung erhöht den Druck der Wolfsrisse auf benachbarte, nicht zäunbare Gebiete. Die „Wolfzaunnachbarn“ werden sich bedanken. Jetzt haben wenigstens sie den Wolf.

Hirtenhunde sind scharfe Gesellen, die den ihnen anvertrauten Tierbestand brutal verteidigen. Quert eine Urlauberfamilie eine Schutzhundweide und ein Kind versucht, ein Lämmchen kosend in den Arm zu nehmen, wird der Schutzhund angreifen. Dann liegt kein Lamm, sondern ein Kind zerfetzt und blutend am Boden. Das Nachsickern von Wölfen aus Nachbarregionen hat eine wackere Jägerschaft schon 1882 gründlich beendet. Die Politik schaffe den Rechtsraum dazu. Höchste Zeit.

Der Wolf ist in seinem Bestand mitnichten gefährdet. Die Ökosystemstabilität gedeiht auch ohne ihn. Er möge sich sein Futter und seine Blutrauschorgien auf Truppenübungsplätzen und in dünn besiedelten Gebieten holen. In einer dicht besiedelten Alm- und Weidewirtschaftsregion gehört er konsequent abgeschossen.

Dr. Rupert Schäfer

St. Wolfgang

Kommentare