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Programm der Grünen in der Diskussion

Annalena Baerbock, Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen und Kanzlerkandidatin der Partei: Unsere Leser sehen das Wahlprogramm der Grünen kritisch.
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Annalena Baerbock, Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen und Kanzlerkandidatin der Partei: Unsere Leser sehen das Wahlprogramm der Grünen kritisch.

Zur Berichterstattung über den Aufschwung der „Grünen“ in den Umfragen zur Bundestagswahl (Politikteil):

Im Wahlprogramm von Bündnis 90/Die Grünen steht: „Ab 2030 sollen deshalb nur noch emissions freie Autos neu zugelassen werden, zum Beispiel durch eine ansteigende nationale Quote für emissionsfreie Autos.“ Das heißt: Irgendwann danach sollten alle Pkw elektrische Energie (direkt oder vielleicht ein Teil indirekt) als Antriebsenergie nutzen. Derzeit fahren rund 48 Millionen Pkw in Deutschland.

Ich stelle mir nun vor, dass aufgrund der Reichweite jeder zweite am Abend sein Fahrzeug an eine Wallbox (>10 kw) oder irgendwo anders anschließen muss. Dafür müsste eine Anschlussleistung von 330 GigaWatt bereitstehen – ohne die dann auch noch benötigte Anschlussleistung für Lkw, Busse oder Transporter! Nur für die Anschlussleistung der zu ladenden Pkw müssten sich zusätzlich 82 500 Onshore-Windräder á vier Megawatt mit voller Leistung drehen. Zur Veranschaulichung: Das entspricht der Leistung von 250 Atomkraftwerken (abgeschaltet) oder 100 Kohlekraftwerken (auch abgeschaltet) oder 300 000 PV-Anlagen in Fussballfeldgröße (Speicherproblem, im Winter?) Da dann natürlich auch alle Heizungen auf emissionsfreien Betrieb umgestellt sind (Öl- und Gaskessel sind out), erhöht dies zusätzlich die CO2-frei bereitzustellende Grundlast. Also wer A sagt, müsste auch sagen, wie die Lösung für B aussieht – oder?

Ich muss da an meinen Physikprofessor denken, der immer folgenden Spruch auf den Lippen hatte: „Chemie ist das, was raucht und stinkt – Physik ist das, was nie gelingt.“ Ich denke, der hatte doch irgendwie recht. Also, im September das Kreuz an die richtige Stelle setzen.

Dieter Bormann

Gstadt am Chiemsee

Der Aufschwung der Grünen ist eigentlich gut erklärlich. Denn die Grünen sind die Partei, die uns in den Monaten der Pandemie nicht eingeschränkt hat, die uns nichts verboten haben. Somit sind sie auch bei den Bürgern nicht angeeckt.

Wo waren die Grünen denn? Die haben sich schön zurückgehalten als alle zusammengeholfen haben, mitzuhelfen die Pandemie zu stemmen. Jetzt langsam kommen sie aus der Versenkung und präsentieren eine Kanzlerkandidatin, die maximal das Format einer Staatssekretärin hat, mehr nicht.

Und wer die Grünen wählt, der sollte sich das Wahlprogramm ganz genau anschauen. Dieses Programm ist geprägt von absolut linken Inhalten, Steuererhöhungen und Attacke auf die Besserverdienenden. Wenn die Grünen glauben, dass wir, mit einem CO2-Anteil von nicht einmal zwei Prozent das Klima und die Welt retten können, sind das für mich Fantasten. In der Welt sind wir CO2-mäßig ein kleines Licht. Da brauchen wir uns gar nicht so aufblasen. Da gibt es größerer Stinker, die das Klima beeinträchtigen. Die sollten als aller erstes anfangen etwas zu verändern.

Wolfgang Hutter

Amerang

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