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Probleme mit China und Neodym

Zum Bericht „40 Windräder für Chemie-Dreieck“ (Bayernteil):

Ja, das trifft sich doch prima. Die Interessierten aus der Politik haben nur einen Katzensprung zu den vielen Chemikern, die da tätig sind. Also, ich würde denen mal die Frage stellen, was sie zu dem Element im Periodensystem mit der Nummer 60 zu sagen haben. Kleiner Tipp für Geisteswissenschaftler und Fridays-For-Future-Asphaltkleber: Es ist Neodym, ein Metall aus den sogenannten Lanthaniden, technisch vielfältig verwendbar, so auch sehr vorteilhaft in einigen Windradtypen.

An sich unproblematisch, außer für Herzschrittmacherträger, da extrem magnetisch, und man spart ein Getriebe im Generator. Nachteil: China hält zur Zeit 97 Prozent des Weltmarktes. Und da das Element nur in Verbindung mit anderen Mineralien vorkommt, ist es nur sehr schwer zu separieren. Im nordchinesischen Baotou beispielsweise ist die Umgebung rund um die Fabriken, die das Neodym vom Erz trennen, verseucht. Die Anwohner sind teilweise schwer krank, das Wasser ist nachhaltig kontaminiert. Thorium und Uran werden ebenfalls freigesetzt. Ist natürlich kein Thema für Märchenonkel Robert Habeck und die „Gretisten“.

Georg Igl

Gars

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