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Predigt mit Schwierigkeiten

Zum Bericht „Papst Benedikt auf dem Weg zum Herrn“ (Politikteil):

Die Predigt von Papst Franziskus für Benedikt XVI. ist vielfach als unpersönlich empfunden worden. Die einzige Erwähnung seines vollen Namens erfolgt erst im letzten Satz. Dem Hinweis, die Predigt sei „eine Würdigung für Theologen und Kenner“, da Franziskus „sorgsam ausgewählte Zitate aus dem Werk seines Vorgängers“ verwendet habe, kann ich aus zwei Gründen nicht zustimmen: Erstens klammert Franziskus aus den Predigten zur Amtseinführung 2005 und zur Chrisamweihe am Gründonnerstag 2006 die sakramentalen Aspekte der Priesterweihe und der Eucharistie sowie die Heiligen als Fürsprecher und Helfer der Menschen – also die überirdische Ebene – aus. Zweitens müssen in einem gesprochenen Text die Quellen der Zitate angegeben werden, sonst kann man Zitat und Text des Redners nicht unterscheiden.

Die Predigt enthält Verständnisschwierigkeiten, auch wenn man sie in gedruckter Form gründlich nachliest. Man gewinnt den Eindruck, für Papst Franziskus gelten nicht die gewohnten Regeln kommunikativen Stils. Die Intentionen der Predigt bleiben vage. Was versteht Franziskus unter „Hirte“? Meint er den Papst oder auch die Bischöfe oder auch die Priester? Wozu erstellt er einen Tugendkatalog für den „Hirten“? Ist der verstorbene Papst diesen Tugenden nicht gerecht geworden oder doch?

Der gefühlsbetonte Stil von Papst Franziskus beeinträchtigt seine Verständlichkeit. Nur gut, dass wir die klaren Texte unseres verstorbenen bayerischen Papstes haben.

Armin Rieble

Stephanskirchen

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