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Polizei befugt, das Recht durchzusetzen

Zum Leserbrief von Jakob Grandl zur Berichterstattung über die aufgelöste Geburtstagsparty Kematen (Regionalteil):

Herr Grandl hat natürlich recht, dass die Polizei in unverantwortlicher Weise nicht wissen konnte, was sie bei dem Einsatz erwartet. Dennoch war sie befugt, das Recht durchzusetzen und die Ordnung wiederherzustellen. Wenn der Leserbriefautor der Meinung ist, dass ein normales Leben nur aus Feiern und Partymachen besteht, ist das mehr als nur armselig und „verzwergt“ die junge Generation. Wa rum sie daran zugrunde gehen soll, kein normales Leben führen kann und große psychische und gesundheitliche Schäden erleidet, nur weil sie ihre überzogenen Ansprüche mal ein Stück zurückfahren und auch Verantwortung übernehmen soll, erschließt sich nicht.

Ich bin auf einem „Einsiedlerhof“, vier Kilometer von der nächsten Ortschaft entfernt, ohne Spielkameraden großgeworden und täglich vier Kilometer zu Fuß zur Schule gelaufen. Dort wurden wir in Klassen bis zu 40 Schülern unterrichtet. Wir lebten ohne Handy, PC, Navi und Facebook und – oh Wunder – ich habe bis heute keinen „Knick in der Birne“.

Im Gegenteil, ich habe mehr als fünf Berufe ausgeführt, nebenberuflich zwei Meistertitel erworben und ein Abendstudium absolviert. Daneben habe ich zwei Unternehmen gegründet, mit Erfolg geführt und zu dem heutigen Wohlstand Deutschlands beigetragen, wie viele meines Jahrgangs. Noch eins: Menschliches Handeln ist auch die Anbefohlenen vor ihrer eigenen Dummheit zu bewahren. Herrgott, was sind das doch alles für Weicheier.

Gerhard Schulz

Bad Aibling

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