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Pflegekräfte müssten hofiert werden

Zum Bericht „Ein großes Miteinander“ (Bayernteil):

Der Pflegeberuf hat schon viele Jahr ein Problem. In den vergangenen Jahren ist der Pflegenotstand durch die Impfpflicht noch forciert worden. Die Verantwortlichen haben nicht verstanden oder wollen nicht verstehen, dass man die noch in ihrem Beruf arbeitenden Pflegekräfte eher „hofieren“ sollte, als ihnen das Arbeitsleben durch starre Strukturen noch schwerer zu gestalten. Der Pflegeberuf ist ein Frauenberuf und erfährt keine Wertschätzung. Was aber macht ein Krankenhaus ohne Pflegekräfte?

Bei der gemeinsamen Ausbildung von Kinderkrankenpflege und Krankenpflege vor einigen Jahren wurde meist die Kinderkrankenpflege zugunsten der Krankenpflege reduziert. Zusätzlich die Altenpflege dazuzunehmen hat den Beruf noch unattraktiver gemacht. Es diente allein dem Zweck, die Löcher zu stopfen. Wie soll man drei eigenständigen Berufsausbildungen zusammengenommen in drei Jahren gerecht werden?

Der Pflegeberuf ist grundsätzlich mit einer gewissen Flexibilität und Toleranz verbunden (Schicht- und Nachtdienst). Junge Leute sind meist nicht bereit, diese Arbeitsbedingungen zu akzeptieren. Unter den jetzigen Umständen würde ich niemanden dazu raten, diesen Beruf zu ergreifen. Da können auch die Berge und Seen nichts ausrichten.

Karin Hollfoth

Obing

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