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OVB-Leserforum

Parteienspiele: Gutes Spiel zur bösen Miene

Leserbrief von Christian Eckleder, Mettenheim.

Zum Bericht „Ziele nah zusammen“ (Lokalteil):

Mit großer Verwunderung habe ich diesen Artikel gelesen. Nicht nur einmal, sondern mehrmals intensiv. Zum Schluss zweifelte ich nicht an meiner Person, sondern an dem verfassten Artikel selbst. Angeblich seien die Ziele nah zusammen, obwohl vor, während und nach der Bundestagswahl einige, wenn nicht sogar fast alle Ziele der genannten Parteien mehr als weit auseinandergingen.

Letztendlich war es doch leider so, dass man sich kurz vor den Wahlen wie ein Fähnchen im Wind drehte, um noch einige Wahlstimmen für sich zu gewinnen. Da nun einige Tage vergangen sind, liest man von „Zielen und Problemen, die nicht weit auseinander wären, sondern nur ein anderer Weg“, oder auch „Kompromisse werden leichter zu finden sein, weil keiner der drei Parteien die große Mehrheit vertritt“. Das beste gesprochene Wort war doch tatsächlich: „...weil mit gegenseitigem Respekt verhandelt wird, wird nicht jedes Zugeständnis sofort in der Presse landen“.

Um ehrlich zu sein empfinde ich diesen Artikel nicht nur als einen möglichen Versuch, die Wahrheit, den Kampf um Stimmen und die Lage dieser Regierung zu „verschönern“, sondern auch bewusst für diese Parteien eine Art Werbung zu kristallisieren, da diese sich nun mit dem jetzigen Wahlergebnis „einigen“ müssen. Und bevor eine Wahrheit an den Tisch gelangt, müssen lieber Mittel und Wege gefunden werden, damit man eine gute Miene zum bösen Spiel betreibt. Andere Parteien (wie die CSU, die AfD oder die Linke) sind zu dieser Thematik in Waldkraiburg nicht befragt worden. Schade, dass immer noch Probleme vertuscht sowie anscheinende Tatsachen, die der Wahrheit unterliegen, durch die Presse so herrlich auffällig unauffällig gemacht werden.

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