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Gewaltverbrechen in Mühldorf am Inn: Eine Person tot – mutmaßlicher Täter festgenommen

Drama vor Wohnhaus in der Nacht auf Montag

Gewaltverbrechen in Mühldorf am Inn: Eine Person tot – mutmaßlicher Täter festgenommen

Mühldorf am Inn – Großeinsatz der Polizei am Sonntagabend (14. August) in Mühldorf: Eine Person …
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OVB-Leserforum

„Wir werden einfach nur schikaniert“: Wann kommt die deutsche Antwort auf die Blockabfertigung?

Lastwagen stauen sich kilometerlang im Inntal auf der Autobahn 8 in Richtung Österreich.
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Lastwagen stauen sich kilometerlang im Inntal auf der Autobahn 8 in Richtung Österreich.

Das Thema Blockabfertigung an der Grenze zu Tirol frustriert viele Menschen in der Region. Die Leser fragen sich: Wann gibt es endlich die angekündigte Reaktion aus Bayern?

Sepp Heller senior (Rosenheim): Seit Jahren führt Tirol unrechtsmäßge Blockaden des freien Warenverkehrs in Europa durch. Endlich reagiert der bayerische Ministerpräsident und versucht offensichtlich, die Fehler der ausgeschiedenen CSU-Bundesverkehrsministern Andreas Scheuer und Alexander Dobrindt auszumärzen.

Söder fordert nun von dem FDP-Minister Volker Wissing, die Autobahnausfahrten von der A 8 und A 93 während der Blockabfertigungstage nur für den Lkw zu sperren. Ob das viel bringt, bezweifle ich allerdings. Der Lkw-Stau auf der A 8 wird länger, und die ausfahrenden Pkw oder Lieferwagen werden trotzdem die Stau-Umgehungsstraßen im Raum Rosenheim und im Inntal blockieren. Die Leidtragenden sind neben den Inntalbürgern die Lkw-Fahrer, die noch länger im Stau stehen. Tirol lacht über solche deutschen Maßnahmen und hält weiter an ihrer unrechtmäßigen Blockabfertigung fest. Es gibt nur eine Lösung, die Tirol schmerzt, und zwar die Gegen-Blockabfertigung auf deutscher Seite für aus Tirol kommende Lkw. Und wenn das auch unrechtmäßig sein sollte? Aber was Tirol darf, darf doch Bayern auch? Die EU wird Deutschland genausowenig verklagen wie derzeit Österreich. Brüssel und Berlin interessiert doch nicht, was im Inntal schief läuft. Die Preisteigerungen, die durch die Blockabfertigung entstehen, bezahlt ja sowieso wieder nur der Bürger.

„Dosieren wir einfach den österreichischen Transit“

Anneliese Staudacher (Rohrdorf) Der Logistiker Karl Fischer sagt: 22 Prozent der Güter werden derzeit per Bahn über den Brenner transportiert. Dass diese Zahl schon viel höher war und kontinuierlich gesunken ist im vergangenen Jahrzehnt – das lässt Herr Fischer leider unter den Tisch fallen.

Warum sinken die Transportzahlen der Bahn ständig, obwohl das Transportaufkommen insgesamt stetig steigt? Der Bahntransport ist zu teuer und zu umständlich. Laut Fischer können aus dem Stand jährlich 240 000 Lkw über den Brenner transportiert werden. Mit der Ertüchtigung der Bestandsstrecke kann das noch einmal wesentlich angehoben werden. Die Bürgerinitiativen haben das mit Gutachten ausreichend belegt.

Deutschland kann mit der Bestandsstrecke seine Verträge durchaus erfüllen. Seit fünf Jahren werden wir im Landkreis Rosenheim von Tirol erpresst mit der Blockabfertigung, und die Daumenschrauben werden von Tirol immer fester angezogen, die Blockabfertigungstage werden willkürlich mehr. Durch diese Dosierung fährt kein einziger Lkw weniger durch Tirol.

Wir werden einfach nur schikaniert, damit Tirol zu seinem eigentlichen Ziel kommt: schneller Bahntransit von Vorarlberg und Tirol ins restliche Österreich. Anstatt uns gegen die Erpressung zu wehren, machen wir unterwürfig Zugeständnisse und Angebote. Dosieren wir einfach den österreichischen Transit über das große deutsche Eck auf der Autobahn – es wird sehr schnell ein Einlenken geben.

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