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Gewaltverbrechen in Mühldorf am Inn: Eine Person tot – mutmaßlicher Täter festgenommen

Drama vor Wohnhaus in der Nacht auf Montag

Gewaltverbrechen in Mühldorf am Inn: Eine Person tot – mutmaßlicher Täter festgenommen

Mühldorf am Inn – Großeinsatz der Polizei am Sonntagabend (14. August) in Mühldorf: Eine Person …
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OVB-Leserforum

„Skandalöse Lieferung von schweren Waffen an die Ukraine“: Trifft dieser Krieg uns am härtesten?

Ein russischer Soldat bewacht die Baustelle eines neuen Wohnblocks, der mit Unterstützung des russischen Verteidigungsministeriums in Mariupol gebaut wird.
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Ein russischer Soldat bewacht die Baustelle eines neuen Wohnblocks, der mit Unterstützung des russischen Verteidigungsministeriums in Mariupol gebaut wird.

Der Krieg in der Ukraine ist weiterhin das Hauptdiskussions-Thema. Ist Deutschland am Ende einer der größten Verlierer?

Manuel Funke (Wasserburg): Mal grob zusammen gefasst: Wir, Deutschland und die EU, führen seit 2014 einen Wirtschaftskrieg gegen Russland. Für ein Land, das uns nichts angeht und mit dessen Menschen wir nicht mehr Gemeinsamkeiten als die Hautfarbe und unser Geld teilen. Das größenwahnsinnige Regime in der Ukraine bedankt sich dafür mit wüsten Beleidigungen, Beschimpfungen und immer neuen Forderungen. Seit Februar haben wir in sechs (Sanktions-)Stufen diesen Wirtschaftskrieg weiter verschärft. Der Schaden bei uns ist jetzt schon enorm. Und wenn Putin diesen Wirtschaftskrieg nun auch „aktiv“ bestreitet, gehen bei uns die Lichter aus. Der soziale Frieden wird mit Finanzminister Christian Lindner bald ebenso Geschichte sein wie unsere Wirtschaftskraft, sollte Putin berechtigter- und verständlicherweise den Gashahn nach der Wartung nicht wieder aufdrehen.

Die Auswirkungen auf Putin und Russland sind kaum existent, da ein Großteil der Welt weiter mit ihm Geschäfte macht und er gleichzeitig von den steigenden Weltmarktpreisen (die uns das Genick brechen) massiv profitiert. Verhandlungen werden sowohl von der deutschen als auch von der EU-Seite nicht angestrebt oder gewünscht. Und der ukrainische Präsident Selenskyj will diesen (von uns finanzierten) Krieg erst beenden, wenn alle ukrainischen Gebiete zurückerobert sind und Putin in Den Haag vor Gericht steht. Also nie. Fazit: Die Sanktionen wirken, schaden aber nur uns selbst ganz massiv, und Putin tangieren sie peripher. Danke Ampel, Union und EU für diese scheinheilige, die Menschen im eigenen Land verachtende, völlig verfehlte Handlungsweise, die einzig uns selbst schadet.

„Das Schrecklichste ist der Mensch in seinem Wahn“

Ruth Paschke (Bernau) Es gibt nur Leserbriefe über den Krieg in der Ukraine, aber mir ist da ein kleiner Spruch von Friedrich Schiller eingefallen, der zu der ganzen Sache passt: „Gefährlich ist’s, den Leu zu wecken, verderblich ist des Tigers Zahn. Jedoch der Schrecklichste der Schrecken, das ist der Mensch in seinem Wahn.“

Nun habe ich noch einen Spruch über die Politik: „Politik ist eine harte Nuss, die nicht jeder zu knacken versteht.“ Ein Zitat von Friedrich dem Großen. Ich bin nun 92 Jahre. Ich habe nun drei Politiker hinter mir: Hitler, Beneš, der uns aus dem Sudetenland vertrieb, und nun der Putin. Der ist doch im Hirn nicht ganz gesund, wie die zwei anderen auch.

„Die Ukraine kann diesen Krieg nicht gewinnen“

Wolfgang Pfannkuchen (Riedering) Diese Truppe aus FDP, SPD und Grünen katapultiert uns direkt zurück in die „Oder-Zeit“. Warme Stube oder sattessen. Bisher ging beides. So geht also Zeitenwende, statt Schaden vom Volk abzuwenden. Frau Baerbock ist wegen des Ukrainekrieges in einer anderen Zeit aufgewacht. Ja, wo war sie denn während der vielen anderen Kriege um uns herum: Syrien, Jemen, Mali, Palästina/Israel und so weiter? Da hat man von den ideologischen Grünen nichts gehört. Um alles zu kaschieren, veranstaltet man Gipfeltreffen. Die Nato bläst zum Halali gegen Russland. Allen voran die Deutschen, dummstark und wasserdicht, mit ihrem Kanzler, der vor Kraft und Entschlossenheit kaum laufen kann. Der verlegt gleich mal mehrere Bataillone nach Osten gen Polen und Litauen, damit wir auch sicher als erste dabei sind, wenn es losgeht. Scholz verkündet: Wir unterstützen die Ukraine uneingeschränkt bei der Erreichung ihrer Kriegsziele. Wenn er „wir“ sagt, dann meint er „ihr“, mit all dem Gewürge um Energienotstand, Inflation und Verarmung. Er wird auf nichts verzichten.

Klar ist, dass die Ukraine diesen Krieg nicht gewinnen kann, egal wie viele Waffen wir liefern. Das sehen auch Militärexperten so. „Uncle Sam“ freut sich und grinst in die Kameras. Der Ukraine muss jegliche finanzielle Unterstützung und Waffenlieferung sofort entzogen werden. Nur so wird sie gezwungen, mit Russland über einen Frieden zu verhandeln. Es ist ihr Krieg, nicht unserer.

Mit ihrer imperialistischen Politik gegenüber Luhansk, Donbas und Krim hat sie eine föderalistische Lösung mit den Ostgebieten vergeigt. Der Verlust ist der Preis dafür. Das muss ihr klar gemacht werden.

Gerald Strickner (Kolbermoor) Es ist ein Skandal, dass der ukrainische Botschafter Andrej Melnyk acht Jahre lang in Deutschland die deutschen Politiker an der Nase herumführen und bei jeder Talkshow seine Aufrufe zum Krieg gegen Russland unwidersprochen verbreiten durfte. Und dies, obwohl er bereits 2015 demonstrativ am Grab Stepan Banderas Blumen hinterlegt hatte und nach einer Anfrage der Linken an die Bundesregierung trotzdem weiter Banderas Politik einer Ukraine ohne Polen, Juden und Russen weiter öffentlich verteidigte.

„Sanktionen gegen Russland treffen Deutschland am härtesten“

Es ist aber nicht nur Melnyk, der Bandera zum „Held der Ukraine“ erklärt, sondern auch die aktuelle Regierung in der Ukraine unter Präsident Selenskyj. Israel und Polen haben immer wieder gegen das öffentliche Feiern von Banderas Geburtstag in der Ukraine protestiert.

Skandalöser ist aber die Lieferung von schweren Waffen an die Ukraine seitens der Nato. Nach den Aussagen des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags sind wir durch die Ausbildung von ukrainischen Soldaten an schweren Waffen auf deutschem Gebiet Kriegspartei. Die Sanktionen der Nato gegen Russland treffen Deutschland am härtesten. Für die hohen Energie-, Rohstoff- und Lebensmittelpreise ist nicht Putin verantwortlich, sondern die Spekulanten an den jeweiligen Spotmärkten. Zum Glück wird aber von den BRICS-Staaten und weiteren Staaten der sogenannten Dritten Welt gerade ein neues Weltfinanzsystem geschaffen, bei dem der Handel in nationalen Währungen stattfindet, die im Gegensatz zu den spekulativen Kunstwährungen Dollar und Euro an die Realwirtschaft gekoppelt sind. Deutschland sollte sich diesem Zug anschließen, anstatt mit der Nato in den Abgrund zu fahren.

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