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Osterurlaub ja, aber in Deutschland

Zum Bericht „Mallorca statt Rosenheim“ über die Urlaubspläne in der Pandemie (Regionalteil):

Gesunden Menschenverstand und Logik scheinen unsere verantwortlichen Politiker völlig auszublenden. Oder wie sonst ist es zu erklären, dass in den Osterferien Tausende Deutsche nach Mallorca geflogen werden, um dort ohne Aufsicht der deutschen Polizei wilde Partys zu feiern oder zumindest unkontrolliert am Strand zu liegen.

Nach 14 Tagen holt man sie dann wahrscheinlich in übervollen Fliegern zurück und verteilt sie auf das ganze Bundesgebiet. Es sind natürlich alle getestet und es besteht keine Gefahr, dass dadurch ein erhöhtes Risiko für die zu Hause gebliebene Bevölkerung besteht. Voraussetzung ist hier natürlich, dass die Tests jeden „Positiven“ wirklich erfassen, was ich stark bezweifle. Ich vergönne jedem den wohlverdienten Urlaub, aber dann bitte muss es auch möglich sein, dass eine von Homeschooling gestresste Familie, die nicht nach Mallorca fliegen will, eine Ferienwohnung in Deutschland buchen kann und so außerhalb der viel zu kleinen Stadtwohnung ein paar erholsame Urlaubstage in der Natur verbringen kann.

Ich behaupte jetzt, dass von dieser Familie, die keine zusätzlichen Kontakte im Flieger oder auf überfüllten Stränden hat, weit weniger Gefahr ausgeht als von Fernreisenden. Ich würde mir von unseren örtlichen politischen Verantwortungsträgern wünschen, dass sie mehr Mut haben, sich gegen unseren überheblichen Ministerpräsidenten aufzulehnen und nicht tatenlos zuzusehen, wie der Tourismus, die Gastronomie und der Einzelhandel grundlos an die Wand gefahren wird.

Gottfried Aicher

Halfing

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