„Ohne Kultur fehlt dir was“

Leserbrief zum Artikel „Pionierarbeit geleistet“ (Lokalteil):

Ich finde es sehr anerkennenswert, dass die Waldkraiburger Nachrichten in einem journalistisch sehr gut aufbereiteten Artikel das verdienstvolle 30-jährige Wirken von Stadtarchivar Konrad Kern angemessen gewürdigt haben. Was wäre die Stadt Waldkraiburg ohne Kultur? „Ohne Kultur fehlt dir was“ heißt es auf großflächigen Plakaten und Programmheften des „Hauses der Kultur“. Zweifellos ist Konrad Kern ein verdienstvoller Repräsentant der Kultur Waldkraiburgs, was mit seinen zahlreichen Vorträgen, Führungen, Publikationen und Ausstellungen eindrucksvoll belegt ist.

Als besonders verdienstvoll erachte ich die Tatsache, dass Konrad Kern nicht im „stillen Kämmerlein“ und in seinem Archiv als „Eremit und Exot“ vor sich hin werkelt, sondern mit engagierter PR-Arbeit im Bereich von Publikationen und Ausstellungen in der Öffentlichkeit wirkt. Beispielhaft sei hier die jüngst in Kooperation mit Museumsleiterin Elke Keiper konzipierte Ausstellung zum „Bau des Innkanals 1919 - 1923“ hervorzuheben, die ein beachtlich großes Publikumsinteresse hervorrief.

Als Teilnehmer eines Seminars für die Ausbildung zum Stadtführer, bei dem Konrad Kern als Referent zur Stadtgeschichte fungierte, hat mich besonders neben seinen Detailkenntnissen und seinen rhetorischen Fähigkeiten sein Geschick beeindruckt, die Teilnehmer zu motivieren, sich noch intensiver mit der Stadtgeschichte Waldkraiburgs zu befassen.

Mein Fazit: Auch in Form und Stil ein gelungener Beitrag in Anerkennung der Leistungen des Stadtarchivars, wobei ich durchaus auch das Verdienst des Altbürgermeisters Jochen Fischer bei der Schaffung einer solchen Institution eines Stadtarchivs würdigen möchte.“

Gert Hilger

Waldkraiburg

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