Ohne Auto geht es nicht

Zur Berichterstattung über die Klimadebatte (Politikteil):

Wenn nicht freie Fahrt für alle, was dann? Schauen wir auf die Parkplätze der Bahn, die an den Werktagen alle überbelegt sind. Die vielen Pendler vom Land sind auf das Auto angewiesen, auch wenn sie anschließend mit der Bahn weiterfahren, so haben sie auch doppelte Kosten. Die Haltestellen auf dem Land sind für ältere Leute bei bestimmter Witterung eine Zumutung. Auch der Zugang hat seine Tücken, steile Treppen, teilweise ohne Geländer. Da bleibt ein Auto alternativlos, weil man auch ungebunden von Zeit und Ort ist. Die Zahl spricht für sich: 65,8 Millionen Fahrzeuge sind in Deutschland zugelassen, eine Million mehr, als im Vorjahr. Wenn die Bevölkerung zunimmt, werden auch die Fahrzeuge mehr. Freie Fahrt haben auch alle unsere Nachbarn, die auch bei uns keine Reisebeschränkung haben dürfen. Alle, auch die Klimademonstranten fahren Auto und fliegen in den Urlaub, mit steigender Tendenz. In Ostermünchen hatten wir mal fünf Geschäfte und eine Post, heute ist nichts mehr davon übrig. Also müssen wir zum Einkaufen nach Tuntenhausen fahren, aber auch alle, Alt und Jung. Das verkraftet auch unser Klima. Bahnfahren für Kurzstrecken ist teuer, ebenso der Bus, der bei uns sowieso nicht mehr fährt.

Hans Hilger

Tuntenhausen

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