Obstbaumrodungen unverständlich

Zum Bericht „Obstbrenner sehen sich bevormundet“ (regionale Wirtschaft):

Das verstehe, wer will, dass Obstbrenner aus Wut ihre Streuobstbäume gerodet haben, wo sie doch diese zum Schnapsbrennen brauchen. Wie kann man so eine Wut haben, dass man so etwas Wertvolles einfach zerstört? Auch bleibt einem der Obstbrand förmlich im Hals stecken, zu lesen, dass der Verbandschef Franzl „ein gewisses Maß an Verständnis“ zeigt. Seit Anfang 2020 gibt im Vertragsnaturschutzprogramm eine Förderung von zwölf Euro pro Baum unter bestimmten Voraussetzungen. Diese Förderung kann auch auf Flächen ohne Biotopstatus beantragt werden. Im Kulap (das Förderprogramm der Landwirtschaftsverwaltung) sind es acht Euro pro Baum, dafür ohne Vorgaben beim Stammumfang. Wäre die Förderung zu beantragen nicht die bessere Lösung, statt einer sinnlosen Zerstörung?

Angela Kind

Prien

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