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„C“ nur im Parteinamen

Zu „Wer kann Kanzler oder Kanzlerin?“ (Leserbrief von Hans Schnitzlbaumer)

Der Leserbrief macht deutlich, dass religiöser Fanatismus nicht nur in anderen Ländern zu finden ist. Nein, er ist ganz nahe, auch hier bei uns in Bruckmühl. Nüchtern betrachtet lässt sich anhand vieler Beispiele belegen, dass jene Parteien, die das „C“ im Logo haben, nicht unbedingt christliche Werte zu ihren Leitlinien erheben: Seit Jahren geht die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auf. Ebenso unsozial sind die Vergünstigungen bei der Besteuerung der Reichen. 2010 wurde der in 2002 von Rot-Grün herbeigeführte Ausstieg aus der Atomkraft rückgängig gemacht und kurz nach Fukushima wieder eingeführt. Diese doppelte Kehrtwende kostet den Steuerzahler heute und in Zukunft viele Milliarden.

2018 wurden 33 000 staatseigene Wohnungen verkauft mit katastrophalen Folgen für die Mieter. Beim Dieselbetrug und bei der Feinstaubbelastung in den Städten spielten die „C-Parteien“ eine höchst zweifelhafte Rolle und beim Klimaschutz wirken sie eher als Bremsklotz: So ging der Zuwachs von Windkraftwerken von 1800 Anlagen in 2017 auf 325 in 2019 zurück. Auch die Abschiebungen in Krisengebiete sind mit christlicher Nächstenliebe unvereinbar. Der Gedanke, dass wir Gottes Schöpfung schützen und bewahren müssen, hat erst durch die Grünen Eingang in die Politik gefunden und besonders Greta Thunberg steht für die zutiefst christliche Überzeugung des einen Planeten für alle Menschen. Gottes Wille wird nicht durch ein plakatives „C“ im Logo einer Partei vertreten. Wir müssen unsere Politiker an ihren christlichen und sozialen Werken messen.

Regina Seuffert

Bruckmühl

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