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Zu „Stadt nimmt ,Modefassade‘ hin“ (Lokalteil):

2014 fand bereits mit Frau Dr. Sahler vom Bayerischen Landesamt für Denkmalschutz ein Ortstermin statt, bei dem Frau Dr. Sahler meinte (entgegen dem ersten Entwurf), das neue Rückgebäude müsse sich „gestalterisch vom Hauptgebäude absetzen und Fensterläden dürften am Neubau keine angebracht werden“ (Aktennotiz vom 29. August 2014 Landratsamt Mühldorf). Bei einem weiteren Ortstermin am 20. August 2020 machte Frau Dr. Sahler den Vorschlag „die Fassade mit einer Lattenkonstruk tion (dahinter Belichtung) zu versehen und so eine Fuge als Gegensatz zum historischen Bestandsbau zu setzen“ (Aktennotiz 20. August 2020 Landratsamt Mühldorf). Der Vorschlag der „Modefassade“ kam also vom BLfD. Offensichtlich waren dem Stadtbauamt Mühldorf und dem Stadtrat diese Vorgaben vom Denkmalschutz nicht bekannt. Wie sollen Bauherr und Architekt, die ursprünglich planten, den Neubau an den Bestand anzugleichen und damit mit der Meinung des Stadtrates konform gehen, diese unterschiedlichen Auffassungen erfüllen (Dachbegrünung, Kubatur, Lattenkonstruktion)? Bei Abriss des Bestandes aus dem Jahre 1960 müssen übrigens 15 Meter Abstand zur Luitpold allee eingehalten werden, willkürlich vom Stadtbauamt festgelegt, war der Kommentar von Frau Dr. Sahler. Damit ist klar, dass der Artikel nur eine Seite der Medaille zeigt, und nicht die Problematik, der ein Bauherr ausgesetzt ist, der im Altstadtbereich Wohnraum schaffen möchte, dem Stadtbauamt und BLfD aber ziemliche Hürden in den Weg legen. Mit einer Planungsdauer von fast acht Jahren ändern sich Zuständigkeiten (Frau Dr. Sahler ist nicht mehr zuständig), Ansichten und Auffassungen.

Ursula Schörner-Grätz

Mühldorf

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