Nicht zwischen den Pfosten

Zum Bericht „1:0 für die Bayern und die Fans“ (Sportteil):

Lieber José Carlos Menzel López, danke für Ihren anschaulichen Spielbericht der DFB-Partie aus Gelsenkirchen. Interessanterweise taucht ein abwesender Protagonist des gestrigen Abends gleich dreimal in Ihrem Bericht auf, ohne auch nur eine Sekunde auf dem Platz gestanden zu haben – wenn man die Aufwärmgymnastik und lockeres Bälletreten vor dem Spiel mal außer Acht lässt. Ich zitiere: „Alexander Nübel, der gestern gegen seine persönliche Zukunft antrat (...) verbrachte (bis dahin) einen relativ entspannten Abend im Tor.“ Herr Nübel staunte aus der ersten Reihe am Spielfeldrand – von der Ersatzbank aus – nicht schlecht über den Volley von Pavard, und „musste sogar selbst eingreifen“. Junge, Junge... Gott sei Dank setzten die Roten „(...)ihrem baldigen Kollegen Nübel (gegen Ende der Partie) nicht mehr zu“. Vielleicht hätte ein Spruchband mit dem Namen des  souverän auftretenden Noch-Nübel-Kollegen im Kasten der Schalker, Markus Schubert, auf seinen 90-minütigen Einsatz aufmerksam machen können? Dieser hat die Schalker über weite Strecken im Spiel gehalten. Und Nübel? Der hat die Ersatzbank gewärmt und sich gedanklich vertraut gemacht, im Sommer zum vielleicht neuen, alten DFB-Sieger zu wechseln.

Christine Sepp

Rosenheim

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