AfD nicht benachteiligt

Zum Bericht „AfD fühlt sich rausgedrängt: Erster Streit um die Rolle der Partei in der Mühldorfer Stadtpolitik“ (Lokalteil):

Mal wieder sieht sich die AfD, insbesondere Hr. Multusch, in der Opferrolle. Diese Aussagen werden wir in den nächsten sechs Jahren noch öfter hören müssen.

Seine Forderung nach der „gerechten“ Verteilung der Ausschusssitze kann ich so nicht nachvollziehen. Sieht man sich die aktuelle Verteilung an, erkennt man ganz klar, dass der Wählerwille nicht mit Füßen getreten wurde. So sind in allen Gremien alle Fraktionen vertreten und spiegeln somit den Wählerwillen sehr gut wider.

Da die AfD und die Linken eben nur zwei, beziehungsweise einen Stadtratssitz haben und nicht als Fraktion gelten, haben sie auch meiner Meinung nach kein Anrecht auf Sitze in Gremien. Hätten sie Fraktionsstärke erreicht, würde dies auch bei der Verteilung der Sitze berücksichtigt werden.

So sollte sich die AfD lieber auf die politische Arbeit konzentrieren und nicht nach Posten ächzen. Denn eines ist klar: Gute politische Arbeit wird vom Wähler honoriert.

Patrick Mayer

Mühldorf

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